Jeden Abend gibt es in dieser Woche Höhepunkte zum 1050-jährigen Jubiläum von Flechtingen. Am Sonntag luden die Plattspräker des Heimat- und Mühlenvereins zu einem interessanten Ausflug - nicht nur in die Geschichte - ein.

Flechtingen. Es war ein einfaches, schweres Leben im Walddorf Flechtingen. Und genauso einfach waren auch die Leute, die vor hunderten von Jahren im Ort gelebt, gearbeitet, gefeiert und geklatscht hatten. Letztgenannten Klatsch und Tratsch nahmen die Flechtinger Plattspräker des Heimat- und Mühlenvereins am Sonntag unter anderem für ihre Abendprogramm im Kurhaus zum Anlass. Zu sehen waren Geschichten, wie sie überall mal vorkommen können.

Unter dem Motto "1050 Jahre Flechtingen - Kiek ma an!" luden die Freunde der plattdeutschen Mundart auf ihre Weise zum Feiern und Genießen ein.

In ihrer charmanten Art führte Ilse Poggensee durch das Programm, trug aber selbst auch einige Episoden vor. So zum Beispiel die, als sie für 45000 Euro ein neues Auto gekauft hatte, das dann aber letztendlich doch nicht fahrbereit war.

Das Publikum lachte angesichts der meist lustigen Pointen nicht selten Tränen.

Da berichtete das Küken in den Plattspräker-Reihen, Pia Ranwig, warum sie froh ist, dass sie plattdeutsch kann, zeigte ihrem Herrn Papa (gespielt von Dirk Matthies) aber auch, warum es Geister im heimischen Schrank gibt. Da begaben sich Bodo Kusian und Dirk Matthias (fast) auf Pilgerreise gen Mekka. Fritz Schüssling und Herbert Bicknese trafen sich in der Gastwirtschaft, um über Frauen zu philosophieren... Dass das die Frauen auch über die Männer können, bewiesen im Anschluss Christiane Meier und Andrea Kluge über ein missglücktes Hochzeitstagsgeschenk.

In der Pause gab es belegte Brötchen und Getränke für die Besucher.

 

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