Mit einem symbolischen Schnitt gab Bürgermeister Norbert Eichler gestern die neugebaute Maschenpromenade frei. Etwa ein Jahr hat das Bauvorhaben gedauert. Die Gesamtkosten liegen bei rund 845000 Euro. Ein Teil der Kosten wurde von Land und Bund gefördert.

Haldensleben. Etwa ein Jahr lang wurde an der Maschenpromenade gebaut, und zwar in drei Abschnitten. Mehrfach hatten die Anwohner ihre Meinung in die Planung eingebracht. Einige von den Grundstückseigentümern mussten auch tief in die Tasche greifen, denn hier musste die Straßenausbaubeitragssatzung angewendet werden. Doch jetzt sei die Straße sehr schön geworden, versicherte Bürgermeister Eichler bei der feierlichen Freigabe. Viele Häuser seien restauriert. Junge Bäume zieren die Straße. Im Gehwegbereich zieht sich ein Plattenband entlang, der holprige Fußweg gehört der Vergangenheit an.

"Jetzt lädt die Straße zum Spazierengehen ein - mit der Anbindung an den Alten Friedhof", bekräf-tigte Eichler.

Der zweite und dritte Bauabschnitt konnten zu einem erheblichen Teil mit Fördermitteln aus der Stadtsanierung finanziert werden, also mit Mitteln vom Bund und vom Land. Der zweite Bauabschnitt umfasst die fußläufige Verbindung zwischen Schule und Hagenstraße, der dritte Bauabschnitt die Fahrbahn zwischen Schule und Hagenstraße. Der erste Bauabschnitt - von der Schützenstraße bis zur Schule - liegt außerhalb des städtischen Sanierungsgebiets, hierfür gab es diese Förderung nicht. Insgesamt wurden bei diesem Vorhaben auch die Wasser-, Gas- und Stromleitungen erneuert, stellte der Bürgermeister heraus. So könne es jetzt keine bösen Überraschungen mit defekten Leitungen geben, und es wurden Kosten gespart. Die Anwohner hätten nicht mehrmals den Baudreck gehabt.

Patrick und Kevin aus der Kindertagesstätte St. Marien, die an der Maschenpromenade liegt, halfen dem Bürgermeister beim symbolischen Scherenschnitt zur Freigabe der Straße. Die Kinder sangen auch noch ein Lied für Baubeteiligte und Anwohner.

Eichler dankte alle beteiligten Planungs- und Baufirmen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Bauamtsleiter Ralf Krupp-Aachen könne besonders froh sein, so Eichler. Der Bauamtsleiter habe sich selbst ein Geschenk gemacht, denn er hatte gestern Geburtstag.

Bilder