Althaldensleben. Das große ökumenische Gemeindefest, mit dem die katholische und die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag die Wiederinbetriebnahme der Schinkel-Simultankirche feierten, war mit großen Mühen und sehr viel Ideen vorbereitet. So bot es Unterhaltung für Groß und Klein.

Auf der Bühne vor dem Gotteshaus stellten sich die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte und aus der Grundschule St. Hildegard vor. Das Orchester vom Norbertusgymnasium gab ein Konzert in der evangelischen Kirche. Dieses Orchester hat vor drei Jahren zum ersten Mal in der Simultankirche gespielt, und zwar zum letzten Gottesdienst vor Beginn der Bauarbeiten.

Etwas Bleibendes, das noch lange an das Fest erinnern wird, hatten die Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung für diesen Tag vorbereitet - einen Sonderbriefumschlag mit entsprechender Biber-Briefmarke und eine Ansichtskarte. Dazu gab es auch einen Sonderstempel.

In der evangelischen Kirche hatten die Briefmarkenfreunde zudem eine Ausstellung mit mehreren Schautafeln aufgestellt. Joachim Resch hat den Wandel des Engelsbildes von der Antike bis zur Gegenwart mit Ganzsachen und anderen postalischen Exponaten dargestellt. Mit den Päpsten des 20. Jahrhunderts hat sich Johannes Rozek postalisch auseinandergesetzt. Klaus Hirschfeld hat die Postgeschichte von Althaldensleben aufgearbeitet. Maik Schröder präsentierte einen Teil seiner Sammlung von Ansichtskarten aus Althaldensleben. Alfred Schmidt zeigte seine mehrfach ausgezeichneten Exponate zu den Rolandstatuen.

Die Gäste sahen sich in beiden Kirchen um, ließen es sich schmecken, unternahmen Kutschfahrten oder saßen einfach beisammen. Die kleinen Gäste konnten sich schminken lassen, malen oder auf dem Rasen spielen.

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