• 22. Mai 2012



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Medizinischer Sonntag zeigt, wo die Probleme liegen - Facharzt rät, Allergien rechtzeitig behandeln zu lassen


Zahl der Allergiker steigt, auch im Winter ist keine Ruhe

24.11.2011 05:24 Uhr |


Von Marian Hackert


Dr. Ulrich Neumann (v. l.), Facharzt für HNO und Allergologie, Jutta Rosenbach vom Sana Ohre-Klinikum und Dr. Kurt Puschmann führten durch den medizinischen Sonntag.

Dr. Ulrich Neumann (v. l.), Facharzt für HNO und Allergologie, Jutta Rosenbach vom Sana Ohre-Klinikum und Dr. Kurt Puschmann führten durch den medizinischen Sonntag. | Foto: Marian Hackert Dr. Ulrich Neumann (v. l.), Facharzt für HNO und Allergologie, Jutta Rosenbach vom Sana Ohre-Klinikum und Dr. Kurt Puschmann führten durch den medizinischen Sonntag. | Foto: Marian Hackert

Haldensleben l Vorbei ist die Zeit der Allergien, vorbei die Zeit der tränenden Augen und laufenden Nasen. So zumindest ist die weitläufige Meinung der meisten Nichtallergiker. Doch für manche Allergiegeplagten ist auch in der Winterzeit keine Besserung ihrer Leiden in Sicht, und das obligatorische Nasenspray und die Packung Taschentücher werden zu ständigen Begleitern durch den Alltag.

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Über Möglichkeiten der Behandlung, Allergietypen, Risiken und sogenannte "Pseudoallergien" klärte Dr. Ulrich Neumann, Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Allergologie, die Besucher des medizinischen Sonntags in der Kulturfabrik auf. Moderiert wurde die Veranstaltung von Jutta Rosenbach, Mitarbeiterin im Sana-Ohre-Klinikum, und Dr. Kurt Puschmann, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Haldensleben.

"30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind Allergiker. Vor 60 Jahren betrug ihr Anteil noch ein bis zwei Prozent", begann Dr. Ulrich Neumann sein Referat. Dass der Anteil an Allergikern in der Bevölkerung angestiegen ist, sei nicht von der Hand zu weisen. Allergischer Schnupfen beispielsweise tritt heute dreimal häufiger auf als noch vor zehn Jahren. Besonders gefährdet sind laut Neumann Personen, bei denen schon die Eltern Allergiker waren. So erhöht sich das Allergierisiko bereits um ein Vielfaches, wenn nur ein Elternteil Allergiker ist. Auf die Frage, warum denn die Allergiehäufigkeit zunehme, antwortete der Facharzt: "Es liegt an vielen Faktoren. Auf der einen Seite stehen frühkindliche Einflüsse wie Infekte und Passivrauchen und die familiäre Prädisposition, also inwieweit die Eltern allergisch vorbelastet sind. Auf der anderen Seite steht die verbesserte Diagnostik, mit der Allergien besser als solche erkannt werden."

In jedem Fall sollten einmal ausgebildete Allergien medizinisch behandelt werden. "Ohne Behandlung der Allergie führt diese bei 50 Prozent der Betroffenen nach acht Jahren zum Asthma", mahnte Neumann zur Dringlichkeit einer Therapie. Die effektivste Therapieform ist immer noch die spezifische Immuntherapie. Ziel dieser ist es, eine Toleranz gegenüber dem allergieauslösenden Antigen zu entwickeln. Um dies zu erreichen, werden dem Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren Allergene in Form von Spritzen oder Tabletten verabreicht. Im Idealfall verringert sich so das Asthmarisiko und der Medikamentenverbrauch deutlich, und die individuelle Lebensqualität erfährt eine enorme Steigerung.

Dass nicht jede Allergie auch eine Allergie ist, erfuhren die Besucher des medizinischen Sonntags ebenfalls. "Pseudoallergie" war das Stichwort. So zählt beispielsweise eine Laktoseallergie nicht zu den eigentlichen Allergien. Bei ihr handelt es sich, wie bei allen Pseudoallergien, lediglich um eine Unverträglichkeitsreaktion, deren Symptome einer Allergie ähneln. Der Unterschied besteht darin, dass keine immunologische Reaktion nachweisbar ist. "Häufigste Auslöser von Pseudoallergien sind Arzneimittel und Lebensmittelzusatzstoffe", erklärte Neumann die Ursachen für die Unverträglichkeit.

Nach dem Vortrag nutzten die Besucher die Möglichkeit, individuelle Probleme und Fragen mit dem Fachmann zu klären. "Mir hat die Art und Weise gefallen, wie die Themen vorgestellt wurden. Alles wurde genau erklärt, ohne zu sehr ins medizinische Fachwissen abzuschweifen", fasste Besucherin Annika Hartwig die Veranstaltung zusammen.



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-11-24 05:24:23
Letzte Änderung am 2011-11-24 05:24:23


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Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.

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