• 17. Mai 2012



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Finanzielle Unterstützung für die Inbetriebnahme des Schiffshebewerks Rothensee


Stadträte wollen zu ihrer Zusage stehen

31.01.2012 05:28 Uhr |


Von Jens Kusian


Sollte die Stadt Magdeburg das Schiffshebewerk pachten können, muss es zunächst für 380000 Euro instand gesetzt werden, um es wieder in Betrieb zu nehmen. An den Reparaturkosten würde sich auch die Stadt Haldensleben finanziell beteiligen, jedoch nicht an den laufenden Kosten.

Sollte die Stadt Magdeburg das Schiffshebewerk pachten können, muss es zunächst für 380000 Euro instand gesetzt werden, um es wieder in Betrieb zu nehmen. An den Reparaturkosten würde sich auch die Stadt Haldensleben finanziell beteiligen, jedoch nicht an den laufenden Kosten. | Foto: Archiv Sollte die Stadt Magdeburg das Schiffshebewerk pachten können, muss es zunächst für 380000 Euro instand gesetzt werden, um es wieder in Betrieb zu nehmen. An den Reparaturkosten würde sich auch die Stadt Haldensleben finanziell beteiligen, jedoch nicht an den laufenden Kosten. | Foto: Archiv

380000 Euro sind notwendig, um das Schiffshebewerk Rothensee wieder in den Dienst zu stellen. Daran wird sich wohl auch die Stadt Haldensleben beteiligen. Im Gespräch sind 6000 bis 8000 Euro.

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Haldensleben l Der Hauptausschuss des Haldensleber Stadtrats hat über eine mögliche finanzielle Beteiligung der Stadt an der Wiederinbetriebnahme des Schiffshebewerks Rothensee beraten. Von der Verwaltung kam der Vorschlag, sich mit einer Summe zwischen 6000 und 8000 Euro daran zu beteiligen.

Dieser Vorstoß kommt nicht von ungefähr, denn bereits im April 2008 hatte sich der Hauptausschuss damit beschäftigt. 3000 Euro jährlich sollten über einen Zeitraum von drei Jahren - insgesamt also 9000 Euro - in das Vorhaben fließen, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Zum einen hätte die Stadt finanziell in der Lage sein müssen, das Geld aufzubringen. Zum anderen wurde die Gründung einer Stiftung für den Erhalt und den Weiterbetrieb des Schiffshebewerks gefordert. Das Geld wurde allerdings nie ausgezahlt, da das Vorhaben, das Hebewerk wieder in Betrieb zu nehmen, bisher nicht zum Tragen gekommen ist.

Bereits am 24. April 2006 hatte sich in Magdeburg der Förderverein Technische Denkmale Sachsen-Anhalt gegründet, um gegen die Stilllegung des Bauwerks zu kämpfen. Ohne Erfolg, das Aus für das Hebewerk kam am 2. Juli des selben Jahres.

Nach wie vor bemüht sich der Förderverein um eine Inbetriebnahme und sieht einen Silberstreif am Horizont: Es gibt Verhandlungen zwischen dem Bund und der Landeshauptstadt, wonach Magdeburg das europaweit einmalige Bauwerk für den symbolischen Preis von einem Euro pachten könne, das dann mit eigenen Kräften auf eigene Kosten und eigenes Risiko wieder in Betrieb genommen werden könnte.

Mittlerweile haben sich auch die damals vom Bund geschätzten Reparaturkosten für die Schleuse in Höhe von rund 700000 Euro relativiert. Die Stadt Magdeburg, die angefragt hatte, ob sich Haldensleben - wie andere Kommunen im Umland auch - an den Kosten für die Wiederinbetriebnahme beteiligen würde, hätte eine Summe von etwa 380000 Euro genannt, informierte Stadt-Dezernent Henning Konrad Otto die Mitglieder des Hauptausschusses.

Während Boris Kondratjuk (SPD), Roswitha Schulz (Die Linke) und Marlis Schünemann (CDU) sich an ihre vor knapp vier Jahren gegebene Zusage gebunden fühlten, äußerte Regina Blenke (Freie Wähler/pro Althaldensleben) Kritik. "Wie sieht es denn im Haushalt aus?", wollte sie wissen. "Ich würde dem Anliegen gern zustimmen, denn es ist unterstützenswert. Aber ich habe meine Bedenken, wenn wir dafür Geld ausgeben, aber keine 10500 Euro übrig haben, um an den Grundschulen das kostenlose Kopieren zu ermöglichen. Die Stadträte sollten ihre Schwerpunkte einmal überdenken", unterstrich Blenkle.

Sie kann nicht verstehen, dass nach einer Haushaltssperre im vergangenen Jahr jetzt schon wieder von Freigiebigkeit gesprochen werde. "Ich würde gern beides machen, aber bei einer Entscheidung zwischen beiden würde ich mich für die Schulen entscheiden", machte sie deutlich.

Laut Otto soll die Unterstützung für das Schiffshebewerk eine einmalige Aktion sein. "Für den laufenden Betrieb wären wohl etwa 130000 Euro pro Jahr notwendig, doch die Stadt Magdeburg und der Förderverein sagen, sie bekämen das allein hin", erläuterte der Dezernent.



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2012-01-31 05:28:02
Letzte Änderung am 2012-01-31 05:28:02


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Jedes Dorf ,jede Gemeinde ohne Grundschule ist doc h dann letztendlich zum aussterben verurteilt.Und so wird der Entsiedelung des ländliches Raumes kräftig nachgeholfen.Vor allem große Chancen vergeben,kleine Klassen ,die ganz individuell unseren Kindern vielmehr mit ins Leben geben können zu ermöglichen.Früher sollte Jeder in seinem Leben einen Baum pflanzen.Heute werden sie am Dom nur noch umgepflanzt.Wie sich die Zeiten doch ändern.....

von sigfrid2 am 16.05.2012, 05:12 Uhr

Hallo,Volksvertreter im Land und Stadt,es gibt seit mehr als 10 Jahren eine Straße in Richtung Barleben,die mit vielen Mittel gebaut wurde.Sie endedt mit einem Keisverker auf dem Acker,samt Beleuchtung, Mittelstreifen und vier Fahrspuren.Hier sollte mal nachdenken.

von Sonnenburg am 15.05.2012, 22:30 Uhr

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