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Ein Wohnungsbrand Freitagmorgen in der Langen Straße hat ein Todesopfer gefordert. Während zwei Bewohner rechtzeitig gerettet wurden, kam für einen Mann jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Haldensleben l Dicke, schwarze Rauchwolken empfingen gestern Morgen die 19 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Haldensleben, die um 6.30 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Lange Straße 10 gerufen wurden. Passanten und Nachbarn hatten der Rettungsleitstelle den Brand gemeldet, die daraufhin die Feuerwehr alarmierte.
"Als wir ankamen, waren die beiden Bewohner des Hauses schon im Freien", berichtete Wehr- und Einsatzleiter Frank Juhl. Sie hätten sich beim Ausbruch des Feuers im Erdgeschoss aufgehalten. Die Mieterin und den Hauseigentümer zu evakuieren, sei nicht "ganz einfach" gewesen, hieß es gestern aus Polizeikreisen. Anwohner berichteten, dass ein Mitarbeiter der Straßenreinigung versucht habe, den Mann und die Frau aus dem brennenden Haus zu holen, doch die hätten sich geweigert. Auch die Polizei soll alle Hände voll zu tun gehabt haben. "Der Mann wollte immer wieder ins Haus zurück", meinte Juhl. Zudem soll das Pärchen laut Augenzeugen nicht nüchtern gewesen sein.
Dann die Mitteilung, dass noch ein weiterer Mann im Haus sein soll - im Obergeschoss, dort, wo vermutlich das Feuer ausbrach. "Menschenrettung steht an erster Stelle", erklärte Frank Juhl, der zwei seiner erfahrensten Atemschutzträger in das brennende Gebäude schickte. Doch zunächst erfolglos. "Das Feuer brannte inzwischen so heiß, dass sie nach dem ersten Raum wieder umkehren mussten. Also schickte ich sie noch einmal mit dem Strahlrohr rein zum Löschen", so der Wehrleiter weiter. Dabei hätten die Feuerwehrleute dann den leblosen Körper gefunden. "Ich vermute mal, dass der Mann schon tot war, bevor wir zur Stelle waren", mutmaßte Juhl angesichts des verbrannten Körpers.
Die genaue Todesursache - weder Rauchgasvergiftung noch Feuereinwirkung können ausgeschlossen werden - wird nun die Gerichtsmedizin bei der Obduktion des Toten feststellen müssen, ebenso die Identität des Mannes, der sich zu Besuch in dem Haus aufgehalten haben soll. Ebenso wird die Brandursache ermittelt, Spezialisten der Polizei haben dazu bereits ihre Arbeit aufgenommen.
Der 61-jährige Hauseigentümer und die 58-jährige Mitbewohnerin, die vor Ort noch von einem Notfallseelsorger betreut wurden, seien nach Polizeiangaben vom Ordnungsamt in einer Notunterkunft untergebracht worden. An dem nun unbewohnbaren Haus sei nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 40000 Euro entstanden.
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Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.
Es spricht doch für den MVB mit schlechtem Service noch schlechtere telefonische Beratung und unfreundliches Personal die Preiose um 30 % zu erhöhern es tritt die Armen,sollte doch der Vorstand mal anfangen mit sparen ?