Klietz (sl). Die Gesellschaft für Arbeitsförderung, die sich seit letzten Sommer um die Maßnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt auch im Elbe-Havel-Land kümmert, richtet ihre Niederlassung in Klietz ein. Auf dem Gelände der ehemaligen Schneiderei, auf dem auch der gemeindliche Bauhof seinen Sitz hat, ist die Werkstatt untergebracht. Das Büro, vom dem aus alle Maßnahmen des Elbe-Havel-Landes koordiniert werden, befindet sich in der oberen Etage des Gemeindebüros am Kirchplatz.

Bürgermeister Bernd Witt teilte auf der Sitzung des Rates mit, dass die angekündigte Kürzung der Mittel für AGH um bis zu 50 Prozent doch nicht ganz so drastisch ausfallen soll. "Denn sonst sind etliche Angebote in Gefahr." Das fange bei der Betreuung der Senioren und Jugendlichen an, gehe über die Touristeninformationen weiter und höre im grünen Bereich auf. Nirgends könne auf die Hilfe von Ein-Euro-Jobbern verzichtet werden.