Arneburg (ta). Drei junge Männer haben sich am Donnerstag, den 9. Januar, auf der Polizeidienststelle in Osterburg gemeldet und zugegeben, drei Autowracks im ehemaligen Hafenbecken des Kernkraftwerkes Arnburg versenkt zu haben. Die Beamten nahmen die Personalien der drei Männer auf. Sie stammen alle aus der Region. Zu den Motiven der Tat gaben sie bisher nichts an. Nach bisherigen Angaben sind alle drei Autos seit längerem abgemeldet und nicht zur Fahnung ausgeschrieben. Die jungen Männer werden in den nächsten Tagen verhört können sich zu der Tat zu äußern. Man sei zuversichtlich, dann auch nähere Informationen über den Tathergang und das Motiv zu bekommen.
Als der Fischer Gernot Quaschny am vergangenen Dienstagnachmittag seinem Handwerk, dem Zugnetz-Fischereibetrieb, nachgehen wollte entdeckte er die Autowracks im ehemaligen Hafen des Kernkraftwerks Arneburg und meldete dies der Polizei. Per Kran wurden die Wracks geborgen.