Stendal(wbi) l Das Landgericht Stendal hat am heutigen 14. Januar im Rahmen eines Sicherungsverfahrens eine 42-jährige Hansestädterin vom Vorwurf der Brandstiftung freigesprochen. Die Beschuldigte hatte wohl am 27.Juni 2011 gegen 15 Uhr unter anderem mittels Teelichtern und Entzünden von Taschentüchern und anderen Materialien einen Brand in ihrer Wohnung in Stendal-Stadtsee verursacht.

Der Ärztliche Direktor des Landeskrankenhauses für Forensische Psychiatrie Uchtspringe, Dr. Joachim Witzel, bescheinigte ihr jedoch in seinem Gutachten, dass sie an einer "schizo-affektiven Psychose" leidet, befehlsgebende Stimmen gehört habe und deshalb nicht schuldfähig sei. Mehr dazu in der morgigen gedruckten Ausgabe der Volksstimme und im E-Paper.