Wulkau (ans/dha) l Zehnmal hat die Volksstimme im vergangenen Jahr den "Blumenstrauß des Monats" verliehen. Jetzt haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Wahl und können den "Havelberger des Jahres" küren. Bis Ende Januar stellen wir Ihnen die Kandidaten noch einmal kurz vor. Mit dem nebenstehenden Coupon oder im Internet können Sie an der Abstimmung teilnehmen und tolle Preise gewinnen.

Caren Pfundt erhielt den Blumenstrauß im November. "In Wulkau kann ich mich auf eine Frau stets verlassen: Caren Pfundt steht hier mit großem Fleiß und Organisationstalent für ,ihr\' Dorf und dessen Bewohner als ein Beispiel ehrenamtlichen Engagements", begründete der Kamernsche Bürgermeister Klaus Beck seinen Vorschlag. Auch wenn sie es seit der Eingemeindung Wulkaus nach Kamern offiziell nicht mehr ist, ist Caren Pfundt für die Wulkauer doch eines geblieben: ihre Bürgermeisterin. 19 Jahre lang hatte sie in Wulkau dieses Amt ehrenamtlich bekleidet. Und auch weiterhin tut sie für den Ort alles, was möglich ist. "Wulkau ist mein Zuhause, meine Heimat, ich bin hier groß geworden, kenne so gut wie jeden. Ich fühle mich hier einfach wohl. Und wohl fühlen sollen sich auch alle anderen Menschen hier", nennt sie ihre Beweggründe, als heutige stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Kamern, sich für Wulkau besonders einzusetzen.

Karnevalsverein, Kirchgemeinde, Feuerwehr, Ortsgruppe der Volkssolidarität und viele andere mehr - bis hin zur Sekundarschule in Havelberg, in der sie Deutsch und Kunsterziehung unterrichtet - profitieren von ihrer Arbeitsfreude außerhalb ihrer beruflichen Lehrertätigkeit. Vor allem waren ihre Erfahrungen vor und während der Zeit der Flutkatastrophe gefragt, in der sie in Wulkau so gut wie allein alle Vorsorgemaßnahmen koordinierte. Im Oktober rief sie zu einem Arbeitseinsatz am von der Flut arg in Mitleidenschaft gezogenen Rahnsee auf. Viele Leute kamen. Im Blick hatte sie auch die Deichbaustelle an der Elbe. "Ich muss doch wissen, wie weit die Arbeiten vorangeschritten sind..."

Am Herzen liegt ihr auch die Kirche, deren Dach im Herbst neu gedeckt wurde. Da ging es darum, dass das Haus zur Weihnachtszeit wieder genutzt werden konnte. "Ich kümmere mich immer um die Weihnachtsbäume, die im Dorf und in der Kirche aufgestellt werden. Der Gemeindearbeiter und ich sind da schon ein eingespieltes Team", schmunzelt sie. Außerdem nennt sie Harald Peters und Gerd Schulz als gute Partner. Diese hätten den Blumenstrauß ebenso verdient, findet sie.

Die Abstimmung im Internet: www.volksstimme.de/havelbergerdesjahres