Mit den in der Landeshauptstadt ausgetragenen Bezirksmeisterschaften in den Altersklassen der 12- bis 15-jährigen Nachwuchssportler haben die Leichtathleten ihre Hallenmeisterschaftsserie 2014 fortgesetzt.

Havelberg/Madeburg l Unter den über 200 Teilnehmern aus 16 Vereinen befanden sich sieben Vertreter vom SV 90 Havelberg. Mit drei Meistertiteln und vier 2. Plätzen verlief auch diese Wettkampfteilnahme wieder sehr erfolgreich.

Den Auftakt bildeten die Hürdenläufe. Da diese Laufdisziplin im Havelberger Trainingsalltag traditionell einen hohen Stellenwert einnimmt - werden hier doch Schnelligkeit, Sprungkraft und Koordinationsvermögen gleichzeitig trainiert -, spiegelte sich dieses auch in den Ergebnissen wider. Nach technisch tollen Läufen konnten sich sowohl Celina Rode-Tietke wie auch Fabian Mintus (beide Altersklasse 14) über den Hallenbezirksmeistertitel freuen. Die zwei Jahre jüngeren Leoni Schramm und Yannick Bäther, für welche die Hürdenläufe erstmals zum Wettkampfprogramm gehörten, bewiesen mit ihren Plätzen 4 bzw. 5, dass sie ebenfalls auf einem guten Weg sind.

Mit Altmarkstaffeln aufs Podest

Auf das Siegerpodest schaffte es Leoni dann mit übersprungenen 1,25 Meter und dem damit erreichten 2. Platz im Hochsprung. Ebenfalls den Vizemeistertitel im 60-Meter-Flachsprint sicherten sich in ihren Altersklassen M 14 bzw. M 15 Fabian Mintus und Jan Baumann. Beide mussten super Zeiten laufen, um sich in den großen Starterfeldern durchzusetzen. Gemeinsam mit Niklas König und dem Arneburger Stefan Horzetzky bildeten sie auch die erfolgreiche Altmarkauswahlstaffel in der Altersklasse U 16 über 4 mal 200 Meter, mit welcher sie den Titel erlaufen konnten. Celina Rode-Tietke lief gemeinsam mit Stendaler und Tangerhütter Sportlerinnen in der LG-Mädchenstaffel der gleichen Altersstufe und hatte entscheidenden Anteil am 2. Platz.

Yannick Bäther (M 12) stellte zwei sehr gute neue Bestleistungen auf und mit etwas mehr Cleverness wäre im 800-Meter-Lauf sogar der dritte Platz für ihn möglich gewesen. Annina Zohm (W 13) merkte man ihre Aufgeregtheit spürbar an, aber das ist bei solch einem großen Wettkampf normal. Für sie ist es wichtig, Erfahrungen zu sammeln und so allmählich ihr durchaus vorhandenes Leistungspotenzial weiter auszuschöpfen.