Die Arbeit der Klietzer Volkssolidarität wird vollkommen ehrenamtlich organisiert, war vor kurzem auf der Jahresversammlung zu erfahren. Auch wurde der Vorstand neu gewählt.

Klietz l Alle 14 Tage hatte im Vorjahr eine Veranstaltung stattgefunden, war im Bericht von Sigrid Kampf zu erfahren. Die Organisation der Arbeit liegt in den Händen des vierköpfigen Vorstandes - eine Vorsitzende gibt es aber auch in Klietz nicht.

Zu den Treffs gibt es immer Kaffee und Kuchen, zumeist von den Geburtstagskindern spendiert. Wer das nicht kann, gibt Geld. Im Vorjahr gab es im Klub wieder viele nützliche Informationen, wie von Mitglied Christa Wagner im Januar über Tees und Kräuter. Auch ein Sitztanz wurde gezeigt, was gut ankam. Ein Spielnachmittag mit Preisen fand im Februar statt, im März folgte die obligatorische Frauentagsfeier im Landguthotel. Und wie indische Speisen schmecken, war von Mitglied Ingrid Scholz zu erfahren - sie hatte dort über Jahre gelebt.

Frühjahrsputz war im April angesagt, die Außenanlagen wurden geharkt und die Wege gesäubert. Der Chor der Grundschule unter Leitung von Carmen Koch erfreute die Senioren beim Frühlingsfest. Günter Wartenberg berichtete im Mai im Jugendtreff über Äthiopien, wobei die Senioren 70 Euro für das Land spendeten. Ein Ausflug führte ins Havelberger Prignitz-Museum, wobei die Klietzer auch noch gleich die Havelberger Volkssolidarität besuchten.

Dann kam der Juni und mit ihm eine siebenwöchige Flut-Zwangspause. Doch waren die Senioren nicht untätig, sie füllten Sandsäcke, schmierten in der alten Tanke Brötchen oder halfen im Spendenlager. Weitere Ausflüge führten im Juli nach Brandenburg und im August ins Mahlitzer "Waldhaus", wobei manche auch radelten.

Ein Herbstfest mit Erntebasar folgte im September, im Oktober gab es einen Vortrag der ländlichen Erwachsenenbildung zu Kakao und Schokolade. Was zwei Krankenschwestern auf dem Jakobsweg widerfuhr, hörten 30 Zuhörer im November. Der Chor der Schule war am 12. Dezember erneut zu Gast, diesmal zur Weihnachtsfeier. Als kleines Dankeschön gab es 50 Euro.

Küche wurde dank einer Spende gemalert

Mit 22 an der Zahl hatten sich etwas mehr Mitglieder als üblich zu dieser wichtigen Versammlung im Seniorenklub eingefunden. Derzeit hat die Ortsgruppe 42 Mitglieder, vor zwei Jahren waren es noch neun mehr, informierte Gisela Rall.

Eine trotz der Flut hohe Spendenbereitschaft hatte es bei der Straßensammlung gegeben, 866 Euro kamen hierbei zusammen. Zudem konnte im Vorjahr dank einer Spende die Küche gemalert und dekoriert werden.

"Auch die Toilette müsste mal gemacht werden", regte Christa Wagner an. Schließlich zahle man ja auch Miete an die Gemeinde. Helmut Leupold ergänzte, dass wegen der Hygiene dort auch ein Waschbecken installiert werden sollte - bislang muss man sich immer in der Küche die Hände waschen. Auch das Linoleum sei mit der Zeit unansehnlich geworden, wies Margarete Langer hin. Dass auch die Kraftsportler, welche das Gebäude ebenfalls nutzen, mal aufräumen könnten, fand Helga Marschall.

Ein großes Dankeschön ging an die Kassiererinnen der Gruppe Helga Marschall, Inge Klein, Hannelore Heinrich und Sigrid Kampf. Sie werden ihre Arbeit fortführen.

Neu gewählt werden musste hingegen nach vierjähriger Amtszeit der Vorstand. Margarete Langer, Gisela Rall, Adelheid Buhk und Inge Klein bekamen zum Abschied Blumen. Im neuen Vorstand arbeiten wieder Margarete Langer und Gisela Rall mit, neu hinzu kamen Helga Marschall und Editha Kertz.

Die nächsten größeren Aktionen sind der Frauentag im "Seeblick" sowie Ende Mai eine Fahrt an die Elbe nach Parey.