Hohengöhren (asr) l Wolfgang Gehrke bleibt Vorsitzender des Hohengöhrener Sportvereins. Das legten die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Kulturraum einstimmig fest. Und auch die übrigen Mitwirkenden im Vorstand wurden im Amt bestätigt: Stellvertreter ist Jürgen Pesenecker, Fußballverantwortlicher Siegfried Beese, Kegelverantwortlicher Jan Schliefke, Kassiererinnen Anke und Elke Hoffmann und Frauensportverantwortliche Vera Pesenecker. Neu besetzt werden musste die Stelle der Kassiererin. Denn Karin Müller ist aus dem Amt ausgeschieden. Für ihre 22-jährige Tätigkeit gab es als Dankeschön nicht nur einen Gutschein, sondern auch die Ehrennadel des Landessportbundes in Silber. Um die Finanzen kümmert sich künftig Stefanie Beese. Zur Revisionskommission gehören Nanette Kurze, André Hoffmann und Ronny Pesenecker.

Mit einem kurzen Rückblick auf den Sommer und die Flut eröffnete Wolfgang Gehrke seinen Jahresrückblick. "Die nicht evakuierten Sportler haben ihr Bestes gegeben und größeren Schaden vom Dorf abgehalten. Dass das Schubkarreschieben mit Sandsäcken, was seit 2003 beim Sportfest zu den Gaudispielen gehört, einmal bittere Realität wird, hätte niemand geahnt." Aufgrund der Ereignisse war auch das Dorfsportfest ausgefallen. Dafür aber hatten die Sportler zusammen mit dem Feuerwehrförderverein und dem Neuermarker Heimatverein das Benefizkonzert zugunsten von Gernot Quaschny mit den Village Boys organisiert, was mit knapp 500 Gästen auch ein voller Erfolg war.

Dieses Jahr wird wieder Sport getrieben und gefeiert. Und zwar am 16. August. An diesem Tag besteht die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Zum inzwischen zehnten Mal treten die Hohengöhrener dazu an.

Mit den sportlichen Erfolgen der Sektionen können die Hohengöhrener zufrieden sein. Die Fußballer behaupten sich in der ersten Kreisklasse. Und die Kegler in der Kreisoberliga erweisen sich auch als starke Konkurrenten. Durch Dietmar Wuttke gab es einen leistungsstarken Zuwachs.

Den Sponsoren, die den Verein finanziell und materiell unterstützen und für ein finanzielles Polster sorgen, dankte der Vorstand sehr. Noch mehr zum Vereinsleben demnächst.

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