Havelberg (ans) l In einer ersten Zusammenkunft haben sich Vertreter verschiedener Behörden wie Straßenverkehrsamt, Brandschutz, Gesundheitsamt, Polizei und Bundespolizei im Dezember getroffen, um das Sicherheitskonzept für die Bundesgartenschau 2015 Havelregion abzustimmen. Darüber informierte Dieter Härtwig vom Havelberger Ordnungsamt den Ausschuss für Ordnung, Umwelt und Tourismus auf seiner jüngsten Sitzung. Der Zweckverband stellte dabei die Standorte für die Ausstellungsbereiche vor. Die Stadtverwaltung hatte gehofft, dass der Landkreis als übergeordnete Stelle die Koordinierung übernimmt. Doch sei dies abgelehnt worden mit dem Hinweis, dass die Buga keine Großveranstaltung in diesem Sinne sei und keine größeren Konflikte zu erwarten seien. "Für uns nicht ganz nachvolziehbar, wenn an Haupttagen die Besucherzahl von 5000 überschritten wird", sagte Dieter Härtwig. Der Bürgermeister habe sich eine entsprechenden Antragstellung an den Landkreis vorbehalten.

Nadelöhr an Sandauer Brücke gilt es zu entschärfen

Die Forderungen zu brandschutztechnischen Prüfungen und Sanitätstechnik seien dagegen hoch. Für die einzelnen Bereiche gibt es diverse Pläne. Unter anderem zu Not- und Rettungswegen für die Stadtkirche. Hier sind Zählstellen an Ein- und Auslass vorgesehen, damit immer nur eine bestimmte Besucherzahl in der Kirche ist. Ein Thema ist, das Nadelöhr Bundesstraße/Sandauer Brücke zu entschärfen. Die kombinierten Fuß- und Radwege sollen zur Buga nur für Fußgänger zulässig sein, Radfahrer die Straße nutzen. Denn vom Parkplatz Elbstraße strömen die Besucher Richtung Altstadt. Die Querung der B 107 ist ebenfalls ein Thema. Eine Begrenzung auf Tempo 30 ist für die Uferstraße angedacht. Stellplätze für die Feuerwehr, Kapazitäten zur Notfallaufnahme im Krankenhaus, Rettungswege und andere Dinge werden in den Fachbereichen bis Ende Mai abgestimmt.