Havelberg. Ein neues Jahr, neue Vorsätze. Die einen möchten abnehmen, sich gesünder ernähren und mehr Sport treiben, die anderen wollen sich das Rauchen abgewöhnen. Viele Menschen nutzen den Start ins neue Jahr, um sich Ziele zu setzen und sich etwas vorzunehmen. So wie im alten Jahr soll vieles nicht mehr laufen. Sie blicken auf die vergangenen zwölf Monate zurück, bilanzieren, was gelungen ist, was unbefriedigend war.

Das Ergebnis eines solchen Rückblicks sind dann die berühmten guten Vorsätze für das neue Jahr. Mit den Wünschen für das neue Jahr ist es ähnlich. Viele gehen in Erfüllung und einige bleiben nur ein Traum. Zum Jahreswechsel hat sich die Volksstimme in der Dom- und Hansestadt Havelberg nach den Wünschen bei einigen Einwohnern erkundigt.

"Ich wünsche mir für mein Kind und für alle anderen Kinder auch, dass sie in sozialer Gerechtigkeit aufwachsen können und nicht, dass die Bildung unserer Kinder vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist", sagte Sandra Blütgen. Die Neu-Havelbergerin, sie stammt aus Legde, ist Erzieherin in der Kita "Zwergenland" und befindet sich zurzeit im Babyjahr. Ganz oben auf der Wunschliste steht aber die Gesundheit.

Damit haben die beiden Johanniter Stephan Kotzauer und Günter Hansmann beruflich zu tun. "Ich wünsche mir viel Gesundheit für die ganze Familie und dass ich meinen Arbeitsplatz noch recht lange behalte", sagte Stephan Kotzauer. Sein Kollege äußerte ebenfalls diesen Wunsch. "Ich wünsche mir aber als leidenschaftlicher Motorradfahrer für das Jahr 2011 außerdem noch sehr viel Motorradwetter", fügte Günter Hansmann an.

Dass alles so bleibt, wie es ist und eventuell noch etwas besser wird, ist der sehnlichste Wunsch des Rentners Eduard Birth. "Der jüngeren Generation wünsche ich einen festen Arbeitsplatz. Wir haben die Zeit des Krieges miterlebt und kennen die Armut. Das muss nicht mehr sein."

Mit dem Wunsch nach mehr Leben auf der historischen Altstadtinsel spricht die Geschäftsfrau Christiane Rateitschak sicherlich eine Hoffnung vieler Menschen aus. "Ich kämpfe dafür, dass sich hier langfristig etwas zum Nutzen aller Bürger bewegt, und glaube daran, dass wir das gemeinsam bis zur Bundesgartenschau 2015 schaffen können", blickt sie optimistisch ins neue Jahr.

Der Hobbymaler Peter Schulze wünscht sich ebenfalls, dass die Havelberger Altstadt wieder auflebt. "Privat wünsche ich mir Frieden und Gesundheit, dann kommt das Glück von alleine. Der Erhalt des Bundeswehrstandortes in Havelberg liegt mir ebenso am Herzen, wie die Schaffung vieler schöner Ecken zur Buga", sagte er.

   

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