Viel vorgenommen hat sich der Förderverein der Klietzer Feuerwehr auch in diesem Jahr. Höhepunkte sind das Fischerstechen sowie Kreiswettkämpfe im Löschangriff und der Jugendwehren.

Klietz l "Das Jahr 2013 wird jedem von uns in Erinnerung bleiben", blickte Vorsitzender Jan Seidel in seinem Rechenschaftsbericht zurück. "Die Natur sitzt am längeren Hebel, wir Menschen müssen darum im Einklang mit ihr leben", mahnte er mit Blick auf die Flutkatastrophe. Er dankte nochmals für die überwältigende Unterstützung, welche die Klietzer Wehr während und nach der Flut erhalten hatte.

Ein Teil der Spendengelder in Höhe von knapp 5000 Euro war zweckgebunden für die Sanierung der Badestelle am See. Allerdings ist noch unklar, in welcher Höhe der Staat die Investition unterstützen wird, diese Entscheidung wolle man noch abwarten. 1100 Euro waren der Gemeinde dafür bereits übergeben worden, das Geld stammte aus dem Erlös der Tombola zur Fluthelferparty.

Wahrscheinlich war es auch der Flut zu verdanken, dass der Förderverein im Vorjahr sieben neue Mitglieder gewinnen konnte. Aktuell zählt er 61 Mitstreiter, 29 davon waren auf der Versammlung im Gerätehaus anwesend.

Ziel und Zweck des Vereins ist vor allem die Unterstützung der Arbeit der Aktiven, wozu auch die Pflege der Fahrzeuge, die Nachwuchsförderung und der Wettkampfsport zählen. - Und natürlich die Pflege ortstypischer Veranstaltungen.

Im Vorjahr standen davon neun auf dem Arbeitsplan, wegen schlechter Witterung und der Flut konnten nur sechs umgesetzt werden: Stattgefunden haben das Weihnachtsbaumverbrennen, die Versammlung, eine Tagesfahrt nach Berlin, das Oktoberfeuer und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt. Das Osterfeuer fiel dem Wetter zum Opfer, Fischerstechen und Kreisausscheid im Löschangriff der Flutkatastrophe.

Zelt für die Feldküche

Für die Jugendwehr organisierte der Verein die Fahrt nach Soltau, die Teilnahme an der Stadtrallye und Hallenzeiten in der Turnhalle. Ein Dankeschön von Jan Seidel ging zudem an die Gemeinde für ihre Unterstützung.

Kassenwart David Rateitschak wurde nach seinem Bericht von den Prüfern Matthias Höltge und Henry Weigert entlastet, anschließend wurden beide Kassenprüfer in das Ehrenamt wiedergewählt.

In der Diskussion regte Jan Seidel den Kauf einer Überdachung für die Feldküche an, bei schlechtem Wetter würden die Köche ansonsten weiterhin ungeschützt im Freien stehen. Ein normaler Pavillon kann wegen des Qualmes nicht genutzt werden, doch gibt es Extraanfertigungen - welche allerdings einen hohen dreistelligen Betrag kosten.

Angeschafft werden sollen aus Vereinsmitteln ferner 30 neue Basecaps für die Wehr und 20 für den Verein sowie 20 Poloshirts - quasi als Geburtstagsgeschenk zum diesjährigen 90-jährigen Bestehen der Wehr.

Die Jugendwehr, die 20 Jahre alt wird, soll einen neuen Bekleidungssatz bekommen. Für den Grillstand wird ein Beleuchtungssatz angeschafft, zudem sollen breitere Bierzelttische gekauft werden.

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