Fischbeck (asr) l Der nächste Fördermittelbescheid für den kommunalen Wiederaufbau nach der Flut ist in der Verbandsgemeinde eingetroffen: Das Gerätehaus der Fischbecker Feuerwehr kann neu gebaut werden. Rund 960000 Euro hat das Land dafür genehmigt. Wenn letzte Grundstücksfragen geklärt sind, kann der Abriss der ehemaligen Gaststätte, die nur noch eine Ruine ist, ausgeschrieben werden. "Wenn alles gut läuft, könnte der erste Spatenstich für den Neubau im Juni erfolgen", erklärt Verbandsbürgermeister Bernd Witt. Er wünscht sich, dass das neue Gebäude zum nächsten Winter soweit genutzt werden kann, dass die Technik hier warm und problemlos einsatzbereit stehen kann. Derzeit befindet sich die Technik in einer unbeheizten Scheune.

Wehrleiter André Köppe freut sich zwar über den Bescheid, "aber ich glaube es erst, dass sich endlich etwas tut, wenn der Bagger anrollt. Die derzeitige Situation ist für die Kameraden untragbar. Neun Monate sind nun schon vergangen und es hat sich noch nichts getan - das ist einfach nur enttäuschend für uns Feuerwehrleute, die sich trotz der widrigen Umstände bemühen, die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten."

Für ihn ist unverständlich, dass die im vergangenen Jahr begonnenen Grundstücksverhandlungen so lange dauern. "Da muss einfach mal mehr Druck gemacht werden! Wie lange will sich denn die Verbandsgemeinde noch hinhalten lassen? Wenn man nach so langer Zeit zu keinem Ergebnis kommt, muss man eben vom Kauf dieses Grundstückes zurücktreten und nach einer Alternative suchen! Ich kann dieses Wort ,warten` nicht mehr hören, wir Kameraden wollen endlich Taten sehen!"