Mit dem Führungswechsel an der Spitze des GuM gibt es einige Veränderungen. Matthias Kage und sein Team wollen es schaffen, die Lücke, die der ausscheidende Pfarrer i.R. Karlheinz Stephan hinterlässt, zu schließen und die Vereinsarbeit auf hohem Niveau weiterzuführen.

Wust/Wulkow l Die Vollversammlung des Geschichtskreises und Marionettenbühne Wust-Wulkow (GuM) fand unter Teilnahme zahlreicher Mitglieder des Vereins, der sich für die sechs romanischen Dorfkirchen einsetzt, statt. Der kommissarische Vorsitzende Matthias Kage stellte bei der Zusammenkunft in der Briester Kirche, die auch Spielstätte der zum GuM gehörenden Marionettenbühne "Märchenvogel" ist, die kommenden Aufgaben vor. Den ausscheidenden Mitgliedern - Uschi Köppen sowie das Ehepaar Stephan - dankte er für ihr jahrelanges Engagement. Die feierliche Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden, der bereits zum Jahresende von seinem Amt zurückgetreten war, fand am Sonntag in der Großwulkower Kirche statt.

Die auswärtigen Mitglieder überbrachten in Wort und Schrift ihre Grüße und drückten ihre Freude darüber aus, dass sich die innerhalb der Kirchgemeinde agierende Gruppe den schwierigen Herausforderungen stellen wird, die sich mit dem Ausscheiden von Pfarrer i.R. Karlheinz Stephan ergeben.

Neues Büro in der Briester Kirche

Nach der beschlossenen Satzungsänderung wurde der neue Vorstand gewählt. Ihm gehören an: Matthias Kage, Hans Schulz, Sabine Schönfeld, Arvid Reumann, Bernhard Hinsberger, Robert Krebs sowie Gerhard Paschinsky aus Erfurt und Gebhard von Katte aus Lübeck. Als neuer Vorsitzender dankte Matthias Kage für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und berichtete aus der begonnenen Arbeit von GuM.

So wird das künftige Büro derzeit in der Briester Kirche untergebracht. Man bemüht sich auch, die alte Telefonnummer des Großwulkower Pfarrhauses zu übernehmen.

Der Bereitschaftsdienst für Führungen durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter durch die Kirchen wird auf zwei Tage in der Woche begrenzt. So steht mittwochs und sonntags Sabine Schönfeld in Bereitschaft, um Geschichtsinteressierte durch die Gotteshäuser zu führen. An den anderen Tagen ist die Führung nur nach Voranmeldung möglich.

Nach wie vor möchte sich GuM mit seiner Arbeit dem Erhalt der Dorfkirchen widmen und wird nach Abzug der Unkosten die eingenommenen Spenden für die weitere Restaurierung der baulichen Substanz verwenden.

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