Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Ralf Bergmann informierte sich der Staatssekretär im Finanzministerium Jörg Felgner (SPD) über den Baufortschritt am Krankenhaus und für die Bundesgartenschau. Begleitet wurde er von Bürgermeister Bernd Poloski und Kommunalpolitikern.

Havelberg l Knapp sechs Millionen Euro investiert das Land Sachsen-Anhalt in den Umbau des Havelberger Krankenhauses. Die KMG bezahlt den gleichen Anteil. Staatssekretär Jörg Felgner informierte sich am Donnerstag beim Besuch im Klinikum über das Baugeschehen. KMG-Vorstandsvorsitzender Stefan Eschmann und Michael Schlüter von der Bauförderungsgesellschaft der KMG berichteten umfassend über das Vorhaben und den bereits erreichten Stand.

Dieser ist gut sichtbar für Jedermann am Anbau des Krankenhauses nahe dem Dom. Seit der Grundsteinlegung im Januar ist das Kellergeschoss errichtet und der Hochbau bis zum ersten Geschoss gewachsen. Bis zum Jahresende sollen alle Außenarbeiten erledigt sein. Die Fassade des jetzigen Krankenhauses wird noch einen Anstrich bekommen, so dass sich das Ensemble zur Buga ordentlich präsentiert und die Arbeiten im Innern mit Fertigstellung des Anbaus und dem Umbau der Patientenzimmer dann fortgesetzt werden können. Der Bau ist mit dem Denkmalschutz abgestimmt. Direkt neben der Töpferei erhält der Anbau ein Satteldach, so dass die Blickachse zum Dom erhalten bleibt. Daneben wird das zweite Obergeschoss etwas nach hinten gesetzt. Fenster aus Holz werden eingesetzt, erklärte Michael Schlüter. "Diese Investition ist für die Stadt ein großer Glücksfall", richtete Bürgermeister Bernd Poloski seinen Dank an das Land und die KMG. Jörg Felgner sieht die finanzielle Unterstützung als "absolut sinnvoll für die medizinische Versorgung der Menschen hier" an.

Bei der Besichtigung der künftigen Buga-Kulissen staunte er über das schon Erreichte. "Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht", verglich er mit seinem letzten Besuch vor etwa einem Jahr. "Ich habe keine Sorge, dass hier nicht alles nach Plan verläuft."

Mit Blick auf das Infozentrum "Natura 2000" setze er sich für eine unkomplizierte Abarbeitung des Bauvorhabens ein.

Vorbei ging der Weg innerhalb des Dombereiches auch am Revierkommissariat. Hier betonte Ralf Bergmann noch einmal, dass es ein Unding sei, Havelberg dieses wegnehmen zu wollen. Einsatzfahrten des nachts von bis zu 100 Kilometern, um nach Havelberg zu gelangen, seien ein Unding.