Zum dritten Mal lädt die Havelberger Keramikmeisterin Ute Schröter zum Töpfermarkt auf den Domplatz. Dieses Mal bieten produzierende Kollegen an fast 40 Ständen ihre Töpferwaren an. Hinzu kommen aus Weiden geflochtene Körbe und Stände mit Essen und Trinken.

Havelberg l Der Domplatz verwandelt sich am kommenden Wochenende (26./27. April) wieder in einen großen Markt. An über 40 Ständen können die Besucher vorrangig aus einer großen Vielfalt an Töpferwaren wählen. Es gibt aber auch Weidenkörbe, Kombucha-Produkte, Essen und Trinken und Fuchsien. Für letztere hat Keramikmeisterin Ute Schröter eine Frau gefunden, die 60 verschiedene Fuchsienarten anbietet. Zirka 30 davon werden am Wochenende in Havelberg angeboten. "Der Töpfermarkt ist ein Mark der Produzenten", macht Ute Schröter darauf aufmerksam, dass Töpferkollegen diese Veranstaltungen nutzen, ihre selbst hergestellten Waren zu verkaufen.

In diesem Jahr werden es voraussichtlich 38 Stände mit Keramik sein. Es wird ein bunter Mix aus bekannten und neuen Teilnehmern, die jeweils von 10 bis 17 Uhr ihre Waren feilbieten. Da der Markt in Königswusterhausen, der sonst ebenfalls am letzten Aprilwochenende stattfindet, ausfällt, werden einige Töpfer mehr in der Hansestadt erwartet. Die Palette der Waren wird wieder sehr groß sein. Unter anderem Salzbrand wird präsentiert oder in Holz gebrannte Keramik, berichtet Ute Schröter. Kinder können sich auch wieder selbst beim Töpfern tätig werden und zum Beispiel kleine Gefäße oder Vasen formen.

Der Verein "denkMal und Leben", dessen Vorsitzende Ute Schröter ist, übernimmt die Versorgung der Besucher. "Wir haben Bratwurst und verschiedene Schweinebraten vom Biohof Dihlmann aus Busch", kündigt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Norbert Kühnel an. Zudem wird es eine Gemüsesuppe und Kartoffeln mit Quark geben und für den süßen Gaumen frische Waffeln, wahlweise mit roter Grütze und/oder Sahne.

Für die musikalische Umrahmung sorgen wie auch im vergangenen Jahr die Schwester von Ute Schröter Maren Roggmann und ihr Mann Bernhard auf Flöte und Gitarre.

Wer sich übrigens selbst musikalisch ausprobieren möchte, hat dazu auf den ungarischen Keramikflöten Okarinas Gelegenheit. Dieser Stand ist ebenfalls wieder vertreten.

Die dritte Auflage des Töpfermarktes ist sozusagen die Generalprobe für die Buga im nächsten Jahr, wenn der Markt wieder am letzten Aprilwochenende, dann zur Buga, öffnet. Etwa zum Platzieren der Stände gibt es noch Absprachen mit dem Zweckverband.