Wust-Fischbeck (asr) l Mehrheitlich hat der Wuster Gemeinderat den Haushalt 2014 beschlossen. Die drei Stimmenthaltungen resultieren aus dem Punkt, der die Küche in der Schule betrifft. Denn auch wenn die Schule voraussichtlich 2017 aufgrund mangelnder Schülerzahlen schließt, will die Gemeinde noch einmal Geld in die mit im Gebäude befindliche Küche investieren. "Wäre die Flut nicht passiert, wäre die Küche schon modernisiert, denn das hatten wir ja schon für 2013 geplant. Die Fördermittel liegen bereit und unser Haushalt gibt es auch her, dass wir den Eigenanteil aufbringen können", warb Bürgermeister Bodo Ladwig für das Projekt. "Es ist eine Investition nicht nur in die Schulküche. Hier wird auch das Essen für den Kindergarten und für Dorfbewohner zubereitet. Und wenn die Küche entsprechend der EU-Norm modernisiert ist, können wir uns um die Belieferung weiterer Einrichtungen bewerben."

Die Sanierung kostet insgesamt rund 140000 Euro. Fördermittel gibt es 61000 Euro. Vom Eigenanteil 80500 Euro liegen noch Haushaltsreste von 2013 (40000 Euro) bereit, so dass dieses Jahr nur noch 40500 Euro eingestellt werden müssen.

Hans-Werner Friesecke erklärte, dass man sich jetzt schon Gedanken machen muss, was mit dem in den letzten Jahren aufwendig sanierten Schulgebäude wird, wenn es keine Schule mehr gibt. Die Nutzung allein durch die Sommerschule sei nicht ausreichend. Bedauerlich sei, dass es im Wuster Bereich kein Dorfgemeinschaftshaus gibt, lediglich die Baracke auf dem Sportplatz, die sich nicht im besten baulichen Zustand befindet. Im Fischbecker Bereich dagegen sind es gleich zwei Objekte (Haus der Vereine in Fischbeck und Dorfgemeinschaftshaus in Kabelitz), die der Bevölkerung offen stehen. Es sollte, so der Vorschlag des Ratsmitgliedes, eine Kommission gebildet werden, die sich mit der Zukunft des Schulhauses befasst.