Schönhausen (asr) l Mit lautem Krachen kippte kurz vor Ostern eine große Esche am Rand des Schönhauser Parks um - quer über den angrenzenden Zaun des Grundstückes von Freudenhagens. Die große Krone landete mitten auf einem abgestellten Traktoranhänger, der dabei beschädigt wurde."Ein paar Meter weiter steht ein Wohnhaus", sorgte sich Verbandsbürgermeister Bernd Witt und veranlasste, dass die Bäume in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundstücke gefällt werden.

"Hier ist Gefahr in Verzug!" Deshalb konnte auch nicht mehr gewartet werden, bis endlich die Zusage für die Wiederaufbauhilfe nach der Flut vom Land eingeht. Beantragt ist die Sanierung des Parkes schon seit Monaten. Und eigentlich - so hatten die Schönhauser gehofft - sollten die rund 100 Bäume, die die Flut nicht überstanden haben, schon vor Beginn der Vegetation entfernt werden. Denn solange hier Gefahr besteht, dass weitere Bäume entwurzeln, darf das Gelände nicht betreten werden. Das ist ärgerlich für Dorfbewohner und Touristen. Das Durchfahren ist auch gar nicht möglich, weil die Brücke über den Graben weggespült wurde. Durch das Fällen von jetzt rund 20 Bäumen ist zumindest ein Teil der Gefahr gebannt, "aber man weiß nie, wann der nächste Baum kippt", warnt Bernd Witt vor dem Betreten des Parkes. Die Anlieger der Märsche hoffen, dass die Äste der uralten, riesigen Bäume, die teilweise bis in die Mitte der Straße reichen, ebenfalls gestutzt werden. Denn sie befürchten, dass auch sie durch das lange Stehen im Wasser geschwächt sind.

 

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