Havelberg (ans) l Zur Baustellenführung durch die künftigen Buga-Kulissen in Havelberg haben Mathias Kuklik vom Buga-Zweckverband sowie Bürgermeister Bernd Poloski und Kämmerin Petra Jonschkowski viele Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Wann wird die Brücke über die Flethe gebaut und bleibt sie erhalten?

Die filigrane Brücke, die von der Kleingartenanlage "Am Nußberg" über die Flethe auf den Domfriedhof führt, wird für Fußgänger für die Zeit der Buga errichtet. Die Stahl-Holzkonstruktion soll Ende des Sommers/Anfang Herbst aufgebaut werden. Nach der Buga soll sie zurückgebaut werden.

Muss die Straße an der Flethe/Nußberg dafür gesperrt werden?

Die Brücke besteht aus drei Segmenten und wird vorgefertigt. Vor Ort müssen die Fundamente errichtet werden, was zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen führen kann. Die Brücke wird per Kran aufgesetzt, informierte Mathias Kuklik. Petra Jonschkowski ergänzte, dass am Nußberg ab Mai mit Beeinträchtigungen für den Verkehr zu rechnen ist, weil für die Bauarbeiten in der Gartenanlage dort Platz benötigt wird.

Wo werden die Linden von der Buga in Koblenz aufgestellt?

Die Kastenlinden, die per spektakulärem Schiffstransport im vergangenen Juni auf dem Flussweg nach Havelberg gelangten, werden am alten Verladehafen des früheren Betonsteinwerkes aufgereiht und sind als Willkommensgruß für die Besucher gedacht, die auf dem Großparkplatz ihre Autos abstellen.

Wo werden die Eingänge zur Bundesgartenschau sein?

Es wird drei Eingänge geben. Die an der Sankt-Annen-Kapelle/Krugtorhohlweg und am Domfriedhof sind als Haupteingänge für die Besucher gedacht. Ein Eingang ist aber auch am Domplatz vorgesehen. An der Domtreppe wird ein zusätzlicher Ausgang geschaffen.

Wird der Domplatz auch noch gestaltet?

Das große und freie Areal vor dem imposanten Bauwerk soll als Veranstaltungsbereich vorgehalten werden. Dort wird eine Bühne aufgebaut, der genaue Standort ist noch nicht geklärt. Am letzten Aprilwochenende wird dort der Töpfermarkt stattfinden. Große Pflanzenausstellungen soll es auf dem Platz nicht geben.

Was ist für den Weg am Weinberg vorgesehen?

Direkt am Ufer entlang wird in Höhe Nußberg beginnend eine Promenade entstehen, auf der die Havelberger und ihre Gäste bis zur Dombrücke wandeln können. Von dort geht es auf die Stadtinsel und zu dem auf der Landzunge zu schaffenden Spielplatz. Dieser wird erst im nächsten Frühjahr aufgebaut, um ihn vor Vandalismus zu schützen, kündigte Petra Jonschkowski an.

Wie lange bleibt der Krugtorhohlweg für Fußgänger und Radfahrer frei?

Zum Herbst müssen die Zäune so gestellt werden, dass der Bereich dann gesperrt und gesichert ist. Das ist erforderlich für den Schutz der Anlagen und Pflanzen, die zur Buga eingebracht werden. "Wir bekommen das Geld nur einmal, eine Versicherung würde Schäden dort nicht bezahlen", informierte die Kämmerin.