Das Familienfest der Allgemeinen Bürgerbewegung Sandau feierte in diesem Jahr Premiere im Kindergarten. Zusammen mit der Einrichtung gab es ein abwechslungsreiches Fest für Klein und Groß.

Sandau l Mit der "Vogelhochzeit" eröffneten die Mädchen und Jungen aus der Sandauer Kita "Sonnenkäfer" am Sonnabend das Familienfest, das nicht nur für die Jüngsten viele Überraschungen bereithielt. Zuvor waren sie mit dem Kremser von verschiedenen Stationen des Elbestädtchens abgeholt und zur Kita gefahren worden. Die Kinder sangen, tanzten und sagten Gedichte auf. Sogar in Englisch boten sie ein Lied dar. Auch Mädchen aus dem Hort hatten Tänze einstudiert und die Schwestern Fenja und Jolien Lindemann tanzten zum Helene-Fischer-Hit "Atemlos" vor den vielen Zuschauern.

Die Bürgerbewegung richtet alljährlich ein Familienfest aus, zudem ein Herbstfest im Marienheim. Zum Familienfest haben die 25 bis 30 Mitglieder bereits auf den Kirchberg, an die Grundschule, ans Rathaus und auf den Elbdeich eingeladen, berichtet Vorsitzender Silvio Wulfänger. Die Kita war erstmals Station. Wie gut sie sich mit ihrem großen Spielplatz dafür eignet, bewies sich am Sonnabend. Vorsichtshalber war ein Festzelt aufgebaut worden, denn dunkle Wolken drohten mit Regen. Auf Hüpfburgen hatten die Kinder viel Spaß. Es gab eine Löschwand von der Jugendwehr sowie verschiedene Stationen mit Ballzielwurf, Angeln, Kinderschminken und Ponyreiten. An einem Stand konnten die Kinder Glückwunschkarten zum Muttertag am gestrigen Sonntag oder zum Vatertag in zweieinhalb Wochen basteln und mit Kartoffeldruck verzieren.

Anlässlich des Muttertages hatte die Bürgerbewegung für jede Mutti eine liebevoll gestaltete süße Überraschung vorbereitet und die Kinder konnten zudem Rosen überreichen. Fleißig gebacken hatten die Eltern aus der Kita. Der Erlös des Kuchenbasars kommt der Kita zugute. Für die Kinder war am Sonnabend aber alles kostenlos.

Als Alleinunterhalter bereitete Wolfgang Schulz aus dem Brandenburgischen zunächst den Erwachsenen als Fritze Bollmann viel Freude. Später zeigte er sich den Jüngsten als Räuber Raudibald. Mit seiner Musik lud er auch zum Schunkeln ein.

 

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