Walsleben (igu) l Die Löscharbeiten des Brandes am Dienstagabend in Walsleben dauerten bis Mitternacht an, informiert Einheitsgemeinde-Wehrleiter Sven Engel. Insgesamt brannten 150 Ballen Stroh ab; auch die Scheune wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die Osterburger Brandbekämpfer wurden 18.54 Uhr alarmiert. Durch die Feuerwehr Walsleben erfolgte umgehend der Aufbau einer Wasserversorgung von einem Bohrbrunnen, um die Fahrzeuge der Osterburger Wehr mit Löschwasser zu versorgen. Da das Löschwasser nicht ausreichte, wurden kurz nach 19 Uhr die Feuerwehren Calberwisch, Düsedau und Erxleben alarmiert, um eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke aufzubauen. Es entstand eine rund 700 Meter lange Schlauchleitung durch das Dorf; eine zweite wurde zum 500 Meter entfernten Löschwasserteich aufgebaut. "Somit konnte die Einsatzstelle stabil mit Löschwasser versorgt werden", teilt Engel mit.

Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte an der Scheune vor Ort. Zur Versorgung der Einsatzkräfte rückte die Versorgungsgruppe des Fördervereins der Feuerwehr Osterburg an. Die Ursache des Brands steht laut Polizei noch nicht fest.

 

Feuer in Bergescheune

Walsleben. 150 Strohballen brannten am Dienstagabend in einer Bergescheune im Osterburger Ortsteil Walsleben. Fünf Feuerwehren waren mit den Löscharbeiten beschäftigt.