Einig sind sich die Nitzower Ortschaftsräte, wer die Geschicke in ihrem Dorf leiten soll. Für die Vorschläge für den Ortsbürgermeister Karsten Grey und seinen Stellvertreter Martin Vellmer votierten sie einstimmig.

Nitzow l Karsten Grey tritt in die Fußstapfen von Fritz Olboeter. Dieser hatte die Ortschaft Nitzow über mehrere Jahre als Ortsbürgermeister geleitet. Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski dankte ihm und den Räten für die engagierte Arbeit. Er erinnerte an den freiwilligen Zusammenschluss zur Einheitsgemeinde, - Nitzow gehörte mit zu den ersten, die auf freiwilliger Basis mit Havelberg zusammengingen. Die Hansestadt und ihre Ortschaften hatte damals in Sachsen-Anhalt eine Vorreiterrolle übernommen. Alle Beteiligten konnten sich immer auf Sachthemen konzentrieren, würdigte der Bürgermeister den Zusammenschluss. Spätere Zwangsehen in anderen Gemeinden führten zum Teil zu Klagen. Das Stadtoberhaupt hob Nitzow als ein Dorf hervor, in dem immer erstmal geguckt wird, wie Aufgaben selbst gelöst werden können. Vorreiter war der Ort beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Ortschaftsrat und Ortsbürgermeister sind auch immer verantwortungsvoll mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln umgegangen.

Bernd Poloski dankte Fritz Olboeter für seine Arbeit. "Du hast Nitzow geprägt. Das erkennen auch viele Einwohner an. Du hast dir viel Anerkennung und Hochachtung verdient."

Disteln werden entfernt

Fritz Olboeter war aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder zur Wahl angetreten. Er bedankte sich bei ehemaligen und aktuellen Räten für die gute Zusammenarbeit.

Der neue Ortsbürgermeister Karsten Grey dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Eberhard Westphal, ehemaliges Ratsmitglied, berichtete von aktuellen Aufgaben im Ort. In einem freiwilligen Arbeitseinsatz sollen in der Bahnhofstraße Disteln entfernt werden. Das Schild mit dem Ortsplan, das gegenüber vom Dorfgemeinschaftshaus stand, soll wieder aufgebaut werden. Zur Problematik Mähen im Dorf durch den Bauhof gibt es das Angebot von Volker Kanzler, zu einem Gespräch auf der nächsten Ortschaftsratssitzung. Das wollen die Räte gern annehmen.