Nitzow (as). Seit zum 1. November der neue Busfahrplan im Landkreis Stendal in Kraft getreten ist, haben sich die Busanbindungen für Leute auf den Dörfern verschlechtert. Vor allem ältere Bürger kritisieren die Rufbusregelung. Die Volkssolidarität in Nitzow hatte zur Weihnachtsfeier eine Unterschriftensammlung initiiert, um Änderungen im Busfahrplan zu erreichen. Der Ortschaftsrat unterstützt das Anliegen. In den vergangenen Wochen wurden 120 Unterschriften gesammelt.

Kritisiert wird die Busverbindung Havelberg–Nitzow– Glöwen. Es besteht keine direkte Verbindung mehr zur Stadtinsel und zurück, am Busbahnhof ist Umsteigen erforderlich. Außer den Schulbussen gibt es nur noch Rufbusse, die teurer und zum Beispiel nach einem Arztbesuch für die Rückfahrt nicht kalkulierbar sind. Auch zum Bahnhof nach Glöwen gibt es keine direkte Verbindung mehr von Nitzow aus. Weiter heißt es in dem Schreiben, dass der ohnehin schon hohe Preis für eine Busfahrt durch die Nutzung eines Rufbusses noch ansteigt (ein Euro pro Fahrt).

Ortsbürgermeister Fritz Olboeter übergab die Liste an Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski mit der Bitte zur Weiterleitung.