Wust (asr) l Zum 21. Mal bereitete die Wuster Laienspielgruppe Kindern und Erwachsenen in der Wuster Sportbaracke große Freude mit dem Märchenspiel. Dieses Mal war es "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren". Wenn der Karneval vorbei ist, beginnt die Gruppe mit den Proben für das Märchen. "Es ist inzwischen gar nicht mehr so einfach, etwas Passendes zu finden. Einige Märchen haben wir auch zweimal auf die Bühne gebracht", erzählt Bärbel Ballerstedt. Nur auf "Rotkäppchen" muss man verzichten - zu wenige Rollen.

Zum Team, das in den letzten Jahren auch in etwas abgewandelter Besetzung auf der Bühne steht, gehören Bärbel Ballerstedt, Elke Majewski, Vivien Urbahn, Sandy Bothe, Jürgen und Doris Bastek, Heidi Elster, Patrizia Siegl, Janet Kollek, Ines Köppen und Annett Hampsen.

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" gehört zu den eher weniger bekannten Märchen. Hans (Vivien Urbahn) macht sich auf zum Schloss, um der Königin (Janet Kollek) eine Nachricht des Königs (Jürgen Bastek als einziger männlicher Darsteller) zu überbringen. Unterwegs trifft er die drei Räuber (Patrizia Siegl, Bärbel Ballerstedt und Elke Majewski). Mit einer List schaffen die es, dass Hans im Schloss die Prinzessin (Sandy Bothe) heiraten soll. Doch der König stellt eine Forderung: Er muss die drei goldenen Haare des Teufels (Elke Majewski) bringen. Mit Hilfe der Großmutter (Annett Hampsen) des Teufels gelingt ihm das und er findet auch noch heraus, warum der goldene Früchte tragende Apfelbaum verdorrt, der Brunnen versiegt und wie der Fährmann (Ines Köppen) seine öde Arbeit an einen anderen abgeben kann.

Spiele für die Jüngsten

Als der Schlussapplaus verhallt war, verteilten die Darsteller Plüschtiere an die Kinder. Dann gab es Kuchen, den die Muttis aus dem Kindergarten gebacken hatten. Die Erzieherinnen und einige Eltern boten anschließend auf dem Sportplatz Spiele für die Mädchen und Jungen an, auch zwei Hüpfburgen standen bereit.

Am Sonntag wurde das Märchen ein zweites Mal aufgeführt. Hier sang auch der Chor des Ortes. Für die passende Musik zum Märchen war Pierre Komorowski verantwortlich und ins rechte Licht gerückt wurden die Darsteller von Frank Elster.

   

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