Neuermark-Lübars (as). Für den naturnahen Erhalt der Elbe leuchten an diesem Sonnabend, 29. Januar, viele Fackeln und Lichter am Fluss. Die Bürgerinitiative "Gegen das Steinkohlekraftwerk Arneburg" beteiligt sich an der bundesweiten Aktion, an der weitere Vereine, Verbände und Bürger teilnehmen. In Arneburg wird bereits zu 15.30 Uhr ins Rathaus eingeladen, wo unter anderem Stefanie Wischer, Diplom-Biologin aus Kamern, einen Lichtbilder-Vortrag "Die Elbe – Faszination einer Landschaft am großen Strom" halten wird. Später werden die Lichter an der Elbe entzündet.

Das geschieht auch am östlichen Ufer der Elbe nahe Neuermark-Lübars. Treff ist um 17 Uhr am Vorwerk, der alten Schäferei am Elbdeich. "Falls der Deich wegen des Hochwassers noch nicht betreten werden kann, stellt die gastfreundliche Familie Ladwig-Stempin ihr Vorwerk-Grundstück am Deich zur Verfügung", so Mitorganisator Günter Klam aus Kamern. Die Lichter und Fackeln sollen zirka eine Stunde leuchten. Willkommen sind alle Interessenten, die ein Zeichen für eine naturnahe Elbe setzen möchten.

Zeigen wird sich voraussichtlich auch Frau Harke, die Sagengestalt aus den Kamernschen Bergen gilt als Beschützerin der Menschen, des Flusses und der ausgedehnten Wälder mit all ihren Tieren und Pflanzen.

Wichtig ist, die Zufahrt kann nur über Neuermark-Lübars erfolgen. Auf der asphaltierten Straße geht es in Richtung Fähre bis zur gesperrten Deichüberfahrt und dort nach rechts am Deich entlang zum Vorwerk. "Wir bitten alle darum, keine anderen Wege zu benutzen", so Günter Klam. Fackeln sind vorhanden. Ebenso stehen ausreichend Parkflächen zur Verfügung. Gummistiefel sind eine weitere Empfehlung.