Im Garten- und Erlebnisbereich hinter dem Wuster Wichtelhaus lässt es sich bei schönem Wetter gut aushalten - erst recht nach mehreren großen Arbeitseinsätzen.

Wust l Die Jungen und Mädchen nutzen die Fläche nicht nur für ihre täglichen Mahlzeiten - sie haben dort auch ihre Hochbeete mit Blumen und Gemüse und ein Kräuterbeet sowie Naturmaterialien für verschiedene Sinneserfahrungen. In den letzten Jahren sind jedoch einige Stellen wie Betonfläche, Teich und Weidenzaun immer unansehnlicher geworden, so dass sich das Team und das Elternkuratorium entschlossen, den Garten wieder zu verschönern.

Um das Vorhaben auf solide Füße zu stellen, holte man sich professionellen Rat von der Landschaftsarchitektin Ina Bauer ein. Die Fachfrau entwarf einen Plan, der das Vorhandene auffrischte und Neues einbezog. Neben einer naturnahen Bepflanzung kam Ina Bauer einem weiteren Wunsch planerisch nach: Das Ganze sollte möglichst in Eigeninitiative umgesetzt werden, damit nur Materialkosten anfallen. Nachdem ihr Entwurf gut ankam, informierten die Elternvertreter die anderen Eltern und baten um Mithilfe.

Während eines ersten Arbeitseinsatzes wurde die alte Betonfläche aufgestemmt und weggeräumt sowie morsches Holz entfernt.

Kinder bemalen den Giebel und drucken ihre Hände ab

Eine Woche später pflasterten Sebastian Werft, Maik Laabs und Olaf Kunstler die Fläche vor dem Gebäude, in dem sich Spiel- und Bastelmaterial, die Holzwerkstatt sowie diverse andere Dinge der Kita befinden. Ellen Spinger, Brit Milenz und Maik Laabs erneuerten den Weidenzaun, den Teich und das Kräuterbeet. Ganz neu entstand ein Fußtastpfad, dessen Inhalt zum Teil auch die Kindergartenkinder sammelten und einfüllten. Den Anstrich der Holzüberdachung übernahmen Sina Reiser, Marika Zarbock und Christine Kurth. Ebenfalls engagiert waren Walter Milenz, Achmed Boxhammer und Dirk Gehloff.

Für eine farbenfrohe Gestaltung des Mehrzweckgebäudes setzten sich Katja Hallmann, Kathleen Zander und Sabrina Litze ein. Nach dem Grundieren der mausgrauen Putzfläche soll ein frischer Gelbton der Untergrund für verschiedene Abbildungen sein, die demnächst noch gemalt werden. An der Giebelwand kündet bereits ein bunter Mix aus Worten, Zahlen und Symbolen von den Bewohnern des Hauses. Die Idee, dass sich künftig alle Schulanfänger dort mit ihren Handabdrücken verewigen, fand große Zustimmung und wurde gestern Abend bei der Abschlussfeier der Schulanfänger umgesetzt.

Für ihr unermüdliches Engagement dankt die Leiterin Christine Kurth im Namen des Kita-Teams dem Kuratorium mit Ellen Spinger, Brit Milenz, Sabrina Litze sowie Sebastian Werft und auch allen anderen Helfern! Da noch nicht alle Arbeiten wie das Bepflanzen des Areals erledigt werden konnten, gibt es noch einen weiteren Arbeitseinsatz, bei dem wieder die tatkräftige Hilfe aller Eltern gebraucht wird.

   

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