Respekt und Anerkennung zollte die Bundestagsabgeordnete Maria Kermer der Elbe-Havel-Werkstätten gGmbH, der sie gestern im Schönhauser Gewerbegebiet einen Besuch abstattete.

Schönhausen l Umfangreich ist das Engagement der gGmbH für die Behinderten. Denn sie arbeiten nicht nur in anerkannten, zertifizierten Werkstattbereichen, sondern sind auch in modernen, familiär eingerichteten Wohnheimen, Außenwohngruppen und im Betreuten Wohnen untergebracht. Der Geschäftsführer der gGmbH, Frank Latuske, hatte die SPD-Bundestagsangeordnete gestern in Schönhausen empfangen. Marina Kermer ist im Gesundheitsausschuss des Bundestages Mitglied und interessiert sich deshalb besonders auch für Behinderteneinrichtungen. Sie freute sich, auf ihrer Sommertour Gelegenheit zu haben, die Werkstatt kennenzulernen.

Frank Latuske berichtete von den insgesamt 297 betreuten Mitarbeitern an fünf Standorten - zur Schönhauser Werkstatt mit derzeit 152 Beschäftigten kommen weitere Arbeitsbereiche u.a. in Werkstattläden in Havelberg und Genthin sowie im Tierpark in Zabakuck dazu, außerdem befinden sich 19 Behinderte im Berufsbildungsbereich und 21 in der Fördergruppe.

Zu den Bereichen direkt in Schönhausen gehört die Wäscherei. Hier schaute die Bundespolitikerin den Mitarbeitern bei der Arbeit zu, auch in der 2012 als neuester Bereich eingeweihten Fahrzeugpflegehalle war sie angetan vom modernen Arbeitsumfeld. Ein Lob ging an die Küche für die leckeren Schnittchen - über 500 Essenportionen werden hier tagtäglich zubereitet. Gut vorstellen kann sich Marina Kermer, die Aktenvernichtung in Anspruch zu nehmen, um nicht mehr benötigtes Material aus ihrem Bundestagsbüro vernichten zu lassen. Vielleicht stattet sie auch irgendwann dem Tierpark in Zabakuck einen Besuch ab. Denn Frank Latuske berichtete, dass er derzeit komplett umgebaut wird und sich in der Randregion der Buga 2015 wieder den Besuchern öffnen will.