Klietz l Eigentlich sollte der Auftakt des gemeinsamen Schulfestes in Klietz bereits im Vorjahr stattfinden, doch da war dieser Plan im wahrsten Wortsinn ins Wasser gefallen. So wurde die Premiere um ein Jahr verschoben, sie fand nunmehr am Mittwoch statt.

Zahlreiche Stationen hatten die Mitarbeiter von Grund- und Förderschule aufgebaut, welche für Kurzweil sorgten. Der Schulchor der Grundschule eröffnete das Programm, danach wurden sechs große Gemälde enthüllt. Die waren beim Projekt "Spuren im Land" entstanden, bei dem Kinder und Jugendliche ihre Erlebnisse während der Flut thematisieren und verarbeiten konnten.

Als Vorbilder für die Gestaltung dienten die Werke der Künstler Friedensreich Hundertwasser und Joan Miro, Künstlerin Michaela Herbst half den Nachwuchsmalern aus beiden Schulen bei der Umsetzung.

Die Gemälde fanden im Anschluss würdige Plätze im Foyer des Schulkomplexes. Damit diese dort noch besser zur Geltung kommen, hatten Neuntklässler der Förderschule sowie Grundschüler den Flur in den Ferien gemalert.

Drei Wünsche fürs Fest

Grundschulleiterin Christine Kapl hatte sich fürs Fest "kein Wasser von oben und unten", fleißige Helfer und nette Gäste gewünscht - alles war in Erfüllung gegangen. Fleißige Helfer hatten 35 Backwerke für den Kuchenbasar beigesteuert, weitere sicherten zudem die Stationen ab.

Nette Gäste kamen dann auch vom Kindergarten, von den Firmen des Ortes und der Förderschule aus Havelberg. Und - ganz wichtig - natürlich auch aus Schollene. Denn die dortigen Grundschüler werden nach den Ferien in Klietz unterrichtet. Beim Fest konnten sie schon mal ihre neue Bildungseinrichtung erkunden.

Ein Blickfang war die Hüpfburg der Magdeburger Sportjugend, welche neben vielen anderen Utensilien im Sportmobil nach Klietz gekommen war. Rege gefragt waren auch das Hockeyspiel und die Rollerracer. Oder das Siebenrad, ein Fahrrad mit sieben Sitzen, mit Sportlehrer Uwe Kaluza als Chauffeur.

Simone Heller, Irene Thiele und Annemarie Frahs hatten mit den Hortkindern ein Schwarzlichttheaterstück einstudiert, den "Tanz der mexikanischen Hühner". Luftballons mit Adressen wurden in den Himmel gesandt, zudem waren Staffelspiele der Lehrer gegen die Schüler eingeplant.

   

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