Fischbeck (ifr) l Das Fischbecker Gewerbegebiet bietet mit dem schon lange leerstehenden einstigen Penny-Markt einen unschönen Anblick. Nun soll dieser etwas aufgehübscht werden - mit einem Solarpark.

Projektentwickler Stefan Brabant von der Firma Unigea Solar Projekts aus Berlin traf sich vor kurzem mit Bürgermeister Bodo Ladwig, um Einzelheiten zu besprechen. Die Planungen lagen öffentlich aus, 2012 hatte der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss gefasst. Die Flut hatte die Planungen gehörig durcheinandergewirbelt, so war es zum Zeitverzug gekommen. Im Zuge der Auslegung konnten Bürger und insgesamt 50 Träger öffentlicher Belange Stellung zum Vorhaben nehmen. Es gab eine rege Beteiligung, diese Hinweise werden nun ausgewertet und in die Planung eingearbeitet.

Mit dem Bau des Solarparks verschwindet ein weißer Fleck im Flächennutzungsplan der Gemeinde. Auf 6,8 Hektar soll der Park entstehen, vorgesehen ist dabei auch eine Fläche für mögliche Stromspeicher. Die Anlage wird relativ umfangreich, ihre 26184 Module können eine Leistung von fast sieben Kilowatt produzieren - dieser Strom würde für etwa 2200 Haushalte reichen.

Etwa im September folgt die zweite Auslegungsrunde, klappt alles, könnte die Planung im Herbst fertig sein und die Baugenehmigung beantragt werden. Zu Beginn des kommenden Jahres dürfte dann das Baurecht vorliegen.