Ein Erlebnistag bei der Bundeswehr, Neptunfest, Kanufahren, ein Staffellauf auf der Spülinsel, Trainingseinheiten und vieles andere mehr: Wie seine Vorgänger hatte auch das 16. Judo-Sommerlager des Havelberger Wassersportvereins eine Menge zu bieten.

Havelberg l Vor allem der Tag bei der Bundeswehr war für die 40 Camp-Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit Hindernisparcours in der Elb-Havel-Kaserne, mit Schlauchbootfahren, Pionierparcours, Technikschau und Pioniermaschinen-Vorführungen auf dem Wasserübungsplatz in Nitzow sehr abwechslungsreich gestaltet worden. "Mir hat das in diesem Jahr alles sehr gut gefallen", versichert Luk Nehri von Stahl Blankenburg, der bereits das vierte Mal in Folge zur Judo-Ferienfreizeit auf die Spülinsel gekommen ist. "Die Soldaten waren alle sehr freundlich und haben uns auch mal selbst an so manchen Steuerhebel gelassen. Das gab es bisher noch nie in Havelberg."

Erstmals leitete der 14-Jährige eine von sechs Gruppen im Sommerlager - mit der er am Ende den 1. Platz im Gruppenwettbewerb holte. Das freute ihn natürlich sehr, etwas anderes nicht ganz so: "Als Gruppenverantwortlicher musst du zu allem immer ganz pünktlich sein." Dennoch: 2015 möchte Luk wieder nach Havelberg kommen, schon "um alle meine Freunde wiederzutreffen".

Das ist auch einer der Hauptgründe dafür, weshalb Niklas Sydow von Blau-Weiß Schollene bereits zum sechsten Mal eine Ferienwoche im Domizil der Havelberger Judosportler verbrachte. "Und weil es einfach nur Spaß macht und keine Langeweile aufkommt", lobt er zugleich die fleißigen Organisatoren. Da der junge Molkenberger durch und durch ein Judoka ist, haben ihm die Trainingseinheiten in der Sporthalle "Am Eichenwald" an den fünf Tagen des Camps am besten gefallen.

Sina Podschuweit von Preußen Schönhausen konnte dem weiten Fußweg zur Sporthalle und dann wieder zurück zur Spülinsel nicht viel abgewinnen. "Das hat alles immer viel zu lange gedauert", fand die Siebenjährige. Für sie war die Abschlussstaffel auf der Spülinsel der Höhepunkt der Ferienwoche. "Vor allem das Nassspritzen durch die Feuerwehr. Das hat Spaß gemacht", fügt sie an.

"Der Tag bei der Bundeswehr. Der war cool. Raupe, Bagger und Radlader fahren. Das kann ich sonst nirgendwo", schwärmt Johannes Brandl aus Quitzöbel. Er ist seit gut fünf Jahren Mitglied beim Havelberger Wassersportverein und zum dritten Mal im Camp dabei. "Ich freue mich immer, Freunde aus den Vorjahren wiederzusehen", nennt er einen großen Anreiz dafür. In diesem Jahr ist Johannes als "Meerteufel" nach Hause gefahren: Er wurde ein "Opfer" von Neptun und dessen Gefolge.

"Für die erste Teilnahme wurden meine Erwartungen übertroffen", meint eine begeisterte Celina Schulz aus Havelberg. Vor allem das Neptunfest fand sie "spitzenmäßig". Es sei schon allein ein Grund dafür, sich für 2015 erneut anzumelden. Mit Gitarre und Gesang sorgte Celina im Camp zudem für extra gute Stimmung.

   

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