Auf knapp über 2000 Euro ist die Spendensumme für das Princess-Town-Projekt von Stadt Havelberg, Havelberger Blaue-Herzen-Verein und Volksstimme inzwischen angewachsen. Weitere Spenden sind willkommen.

Havelberg l Bares Geld, nämlich ein Bündel Scheine in Höhe von insgesamt 250 Euro, haben der Standortbeauftragte des Deutschen Bundeswehr-Verbandes für Havelberg und Klietz, Hartmut Pohl, und Ralf Billhardt in die Volksstimme-Redaktion gebracht. Sie erfüllten damit das Versprechen der Standortkameradschaft Havelberg/Klietz, einen Teil des Erlöses aus der Tombola vom Tag der offenen Tür der Havelberger Bundeswehr auf dem Wasserübungsplatz in Nitzow für das Kinder- und Jugendprojekt in Ghana zur Verfügung zu stellen. "Wir wünschen der Aktion ein gutes Gelingen", sagte Hartmut Pohl.

Zur Erinnerung: Deren Ziele bestehen zum einen darin, den einzigen Sport- und Fußballplatz in dem kleinen Ort an der Westküste Ghanas wieder so herzurichten, dass die Kinder und Jugendlichen hier vernünftige Bedingungen für den Schul- und den Freizeitsport vorfinden. Gegenwärtig befindet sich der Platz in einem katastrophalen, ja halsbrecherischen Zustand. Zum anderen soll das Projekt einer Gruppe junger Ghanaen die Möglichkeit eröffnen, zu einer Jugendbegegnung, zu Kultur und Sport und vielen anderen schönen Erlebnissen nach Havelberg und Umgebung zu kommen. Die dafür nötigen Mittel könnten die jungen Afrikaner wahrscheinlich in ihrem ganzen Leben nicht aufbringen. Denn die Armut ist groß. Daran hat sich seit Mitte des 17. Jahrhunderts nichts geändert, als tausende Menschen von hier als Sklaven verschleppt wurden. Unter anderem mit in Havelberg gebauten Schiffen.

Kuchen für den guten Zweck

Eine weitere dreistellige Summe fürs Spendenkonto hat der Kuchenbasar der Blauen Herzen zum Havelberger Inselfest erbracht: 112,50 Euro. Dank dafür gilt nicht nur allen Kuchenkäufern, sondern vor allem auch den Kuchenbäckern, die mit einer Kuchenspende einen wichtigen Beitrag leisteten. Auch der dabei ausgeschenkte Kaffee ist einem Sponsor zu verdanken.

Hoch zu werten sind weiterhin die 76,08 Euro vom Havelberger Schülerinstitut SITI, das selbst jede Spende gut gebrauchen kann. Für die Firma Regiocom aus Magdeburg hatte das SITI das Modell einer Windkraftanlage angefertigt. Am Tag der offenen Tür zum 15. Geburtstag des SITI konnten die Besucher daran Geld für die Ghana-Aktion "erpusten". Am Ende standen 76,08 Euro auf der elektronischen Anzeige.

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