Nitzow l Der Rassekaninchen-Zuchtverein G 914 Nitzow war am Wochenende Ausrichter der 18. Kreisjungtierschau. In der Nitzower Festhalle stellten 22 Züchter aus dem Kreisverband "Altmark-Ost" und aus der Prignitz, darunter ein Jungzüchter, 167 Tiere aus elf Zuchtgruppen in 23 Rassen und Farbschlägen zur Schau.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes aus Osterburg, Dieter Schott, eröffnete am Sonnabend die Schau: "Höhepunkte des jeweiligen Zuchtjahres sind die vielfältigsten Ausstellungen, die auf Vereins-, Kreis-, Landes- und Bundesebene stattfinden. Diese Ausstellungen sind immer Leistungsschauen, aber auch gute Möglichkeiten, Züchterkontakte zu knüpfen und zu pflegen."

Gute Zuchtergebnisse

Er bedankte sich besonders bei den Züchtern des ausrichtenden Nitzower Vereins und bei den Preisrichtern für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. "Ein weiteres Dankeschön geht an die ehrenamtlichen Helfer aus den befreundeten Vereinen, die durch ihren Einsatz diese Kreisjungtierschau zu einem züchterischen und gesellschaftlichen Höhepunkt im Jahr 2014 werden lassen", so der Kreisvorsitzende.

Viel Arbeit, Zeit und züchterisches Können, verbunden mit Geduld, müssen aufgebracht werden, bevor den Besuchern in einer Einheit Leistung und Schönheit als Erfolg gezeigt werden können. Davon können die älteren und erfahrenen Züchter, einige sind schon ein viertel Jahrhundert und länger dabei, ein Lied singen. "Die Kreisjungtierschau ist ein Wettbewerb und ein Präsentieren der Vereine zugleich. Sie zeigt den Stand der Züchter und soll gleichzeitig Ansporn sein. Wir wollen aber auch besonders den Nachwuchs, die jungen Menschen, ansprechen, denn die Kaninchenzucht ist ein Hobby mit Herz", brachte es Dieter Schott auf den Punkt.

Im Verlauf des Tages füllte sich die bunt geschmückte Festhalle und an den Kaninchenställen wurde gefachsimpelt. An der Tombola, die der Nitzower Verein am Eingangsbereich aufgebaut hatte, herrschte reges Treiben. "Wir haben zwei Säcke Weizen und eine Musikanlage als Hauptpreise", informierte der Nitzower Dieter Kühl.

"Die Zuchtfreunde trugen mit einer Auswahl ihrer Tiere dazu bei, dass wir eine gelungene und schöne Ausstellung präsentieren konnten. 22 Aussteller, auch aus Nachbarvereinen, zeigten den Leistungsstand ihrer Zucht. Am Freitag hatten drei Preisrichter die ausgestellten Tiere bewertet und sich lobend über das gute Zuchtergebnis geäußert", freute sich der Vorsitzende des Nitzower Rassekaninchen-Zuchtvereins Klaus Gericke.

Gedächtnispreis vergeben

Die Pokalvergabe fand am Sonntagnachmittag statt. Arend Blume aus Tangerhütte war der jüngste Züchter und erhielt den "Landesverbandsehrenpreis der Jugend". Zuchtfreund und Preisrichter Wilfried Hannemann, der ebenfalls aus Tangerhütte kommt, nahm den Preis für den Jungzüchter, der nicht anwesend war, mit. "Arend Blume ist erst sieben Jahre alt und schon seit vier Jahren Züchter. Das hat er von seinem Opa übernommen", erzählte er.

Wilfried Hannemann selbst wurde die Ehre zuteil, als Erster den Manfred-Ewert-Gedächtnispreis in Empfang zu nehmen. Zur Erinnerung an den langjährigen Vorsitzenden des Nitzower Vereins, der verstorben ist, wurde dieser Pokal ins Leben gerufen. Die Siegerehrungen nahmen der Vorsitzende des Nitzower Vereins Klaus Gericke, sein Stellvertreter Sandro Brüggemann und der Ortsbürgermeister des Haveldorfes Karsten Grey vor. Klaus Gericke bedankte sich bei allen Sponsoren, Pokalstiftern, Zuchtfreunden und fleißigen Helfern, die dieser Kreisjungtierschau zu einem Erfolg verhalfen. Neben den Pokalen für die vier Kreismeister (siehe Infokasten) gab es noch weitere Stifter- und Leistungspokale.

   

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