Die Wuster Sommerschule endete vor einer Woche mit der dritten Theateraufführung "Faust 2.0 - Goethe live", die wiederum viel Applaus der Zuschauer erntete.

Wust l "In knapp zwei Stunden wird die 24. Sommerschule zu Ende sein", begrüßt Sommerschulleiter Jörg Hellmuth die Gäste zur letzten Theateraufführung in der Baracke am Sportplatz. Doch man werde sogleich mit den Vorbereitungen zur 25. Sommerschule beginnen.

Auch ein Theaterstück wird dann ganz sicher wieder dazugehören. Bei der ersten Sommerschule 1991 gab es noch keine Aufführung, ein Jahr später wurden die Englischkurse dann um ein Theaterprojekt erweitert.

Von Anfang an dabei ist nicht nur Regisseur Arthur Shettle, sondern auch Bodo Strecke, der als Tontechniker das Wuster Barackentheater mit aus der Wiege gehoben hat. Mit einigen Unterbrechungen unterstützt er seit 1992 Arthur Shettle und auch die anderen Regisseure, die bereits Theateraufführungen in Wust inszeniert haben, bei Licht, Ton und Bühnengestaltung. Die Wuster Baracke stellt dabei immer wieder eine Herausforderung dar. "Das Schwierige ist, dass man eigentlich jedes Jahr von vorn anfangen muss", meint Bodo Strecke. Der Tontechniker stellt hohe Ansprüche an sich selbst: "Zufrieden bin ich eigentlich nie."

Regisseur: "Alle haben hart gearbeitet!"

Arthur Shettle und die Schauspieler hingegen sind zufrieden mit "Faust 2.0". "Alle haben hart gearbeitet", lobt der New Yorker sein Team.

Schade, dass es nur drei Aufführungen sind, bei denen sie das Ergebnis von vier Wochen Arbeit präsentieren können, die Rockoper hätte ein noch viel größeres Publikum verdient!

Trotz Regens feiern Dozenten, Sommerschüler, Wuster und Gäste von außerhalb bis spät in die Nacht die gelungene letzte Theateraufführung und den Abschluss der Sommerschule.

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