Havelberg l Im Jahr 1984 hatten sie nach dem Abitur die Havelberger Pestalozzi-Schule verlassen - nun trafen sich die Schüler nach 30 Jahren wieder.

"Es ist zwar schon das sechste Klassentreffen nach dem Schulabgang, da wir uns alle fünf Jahre versammeln, dennoch ist es dieses Mal nach 30 Jahren doch schon etwas Besonderes", sagt Rico Kowalkowski. Der in Havelberg als Lehrer tätige Schönhauser hatte mit Heike Gabriel, geborene Hill, das Treffen organisiert. 18 von ehemals 23 Schülern waren gekommen.

Fünf Jahre sind eine lange Zeit und so gab es schon bei der Begrüßung viel zu erzählen. Erinnerungen an die Schulzeit wurden bei der Besichtigung der ehemaligen Schule, dem heutigen Schulzentrum, geweckt. Nach der letzten Schulbesichtigung 2009 hat sich nach umfangreichem Umbau vieles zum Positiven verändert und der "Aha-Effekt" war groß. "Wir möchten uns ganz herzlich beim stellvertretenden Schulleiter der Sekundarschule, Ulrich Gruber, und seiner Frau Beate für die Führung durch das Schulzentrum bedanken", so Rico Kowalkowski.

Die weiteste Anreise zum Klassentreffen hatte Beate Pötsch, geborene Mann, die aus Schweden gekommen war. Sie verband das Klassentreffen natürlich mit dem Besuch ihrer noch in Havelberg lebenden Eltern.

Beim gemeinsamen Abendessen wurde dann weiter erzählt. Die ehemaligen Lehrer Günter Botzon, der damals Mathe unterrichtete, und Klassenlehrer Martin Scheffel hatten sich dazu gesellt. Der Höhepunkt des Abends war eine Filmvorführung. Ein Film vom letzten Schultag und der Verkündung der Abschlussnoten im Rathaus, der neu digitalisiert wurde, war für alle Teilnehmer sehr emotional. Der Abend klang gemütlich aus. Nur der "harte" Kern machte sich auf den Weg zum Pferdemarkt. Für einige war es nach 30 Jahren der erste Besuch und die Freude war groß.

Natürlich ist in fünf Jahren wieder Klassentreff.