Strodehne (dha) l Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat den Zuschlag für die Beseitigung von Hochwasserschäden an der L 17 zwischen Rhinow-Kiez und Strodehne-Landesgrenze an die bauausführende Firma Eurovia aus Michendorf erteilt. Darüber informierte die Behörde in einer Pressemitteilung. Der erste Bauabschnitt zwischen Rhinow und Kiez beinhaltet eine Deckensanierung. Zwischen Strodehne und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt (Havellandbrücke) werden ebenfalls eine Deckensanierung der Fahrbahn sowie der Neubau eines Durchlasses, eines Amphibientunnels und von Amphibienleiteinrichtungen am Böschungsfuß vorgenommen.

Der größte Teil der Arbeiten muss unter Vollsperrung der Fahrbahn erfolgen, da die zu schmalen Fahrbahnbreiten keinen gesicherten Verkehr zulassen und keine gesicherten Arbeitsschutzbedingungen für die bauausführende Firma gewähren.

In der Woche vom 29. September bis 2. Oktober wird die L 17 zwischen Rhinow und Kiez (erster Bauabschnitt) voll gesperrt. Die Vollsperrung für den zweiten Bauabschnitt Strodehne bis Landesgrenze Sachsen-Anhalt beginnt am 6.Oktober und wird vorbehaltlich der Witterungsbedingungen zum 12. November 2014 wieder aufgehoben.

Wer die Verbindung zwischen der Havellandbrücke und Rhinow für den Arbeitsweg nutzt, muss nun etwas mehr Zeit einplanen. Denn eine großräumige Umleitung ist die Folge: In Richtung Norden wird er von Rhinow über die B102 Großderschau, weiter über die L14 über Roddahn und den Ortsteil Bahnhof Zernitz, über die L 141 Breddin-Kümmernitz, über die L4 Havelberg, weiter über die L2 Kuhlhausen und zurück auf die L 17 geleitet. Der Verkehr in Richtung Süden muss ebenfalls großräumig über die B 102 Rathenow, weiter über die B 188, über die L 96 Steckelsdorf, über die L 18 über Rehberg, Warnau und Garz und zurück auf die L17 geführt werden.

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für auftretende Erschwernisse und Behinderungen.