Wust (asr) l Das Großprojekt "Sommerschule" alljährlich zu stemmen, ist für den Wuster Sommerschulverein eine Herausforderung. Möglich ist das nur mit Sponsoren, die mit ihrer finanziellen Hilfe die vier Englischwochen realisierbar machen.

Einer dieser Förderer ist die ÖSA (Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt). Vom Stendaler Agenturleiter Christian Lieske konnte der Sommerschulleiter Jörg Hellmuth jetzt einen Scheck über 750 Euro entgegennehmen. Das Geld ist bereits ausgegeben. Denn noch vor Beginn der diesjährigen Englischwochen musste in der Cafeteria die Elektroanlage erneuert werden. "Sobald wir zwei Ölradiatoren oder zwei Kaffeemaschinen angeschaltet haben, ist die Sicherung rausgeflogen", berichtet Heidi Sureck aus dem Sommerschulbüro. Nun ist alles wieder in Ordnung und die Spende reichte genau für diese Investition. Sie war wichtig, weil sich die Cafeteria in der unteren Etage des Sommerschulspeichers mehr und mehr zum Treffpunkt der Sommerschüler und vor allem der Dozenten entwickelt. "Jetzt können wir auch mal die Mikrowelle zum Aufwärmen von Essen nutzen", erzählt Jörg Hellmuth außerdem, dass hier nun auch zum Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende die Waffeleisen und Glühweintöpfe ohne Sorge angeschaltet werden können.

Die ÖSA ist bereits seit 1996 Partner der Wuster Sommerschule. Beim Sommerfest kamen bei einer Benefiz-Tombola samt Aufrundung durch den Vorstand 1500 Euro zusammen. Eine Hälfte bekam ein Magdeburger Verein, die andere die Sommerschule. "Wir haben uns dafür entschieden, weil die Sommerschule den kleinen Ort Wust und die Altmark weit über die Grenzen hinweg bekannt gemacht hat", begründete Christian Lieske bei der Übergabe. Hier erfuhr er auch gleich von Jörg Hellmuth, dass die Planungen für die nächste Sommerschule - die mittlerweile 25. - angelaufen sind. Anliegen ist es, den zweiten Durchgang genauso auszubuchen wie den ersten Kurs.