Die Feuerwehr und der Feuerwehrverein des Haveldorfes Nitzow hatten am Donnerstagabend zum Tag der offenen Tür eingeladen. Die Resonanz war wieder sehr groß.

Nitzow l Was könnte es Schöneres geben, als an einem lauen Herbstabend am großen eisernen Ofen vor dem Gerätehaus der örtlichen Wehr zu sitzen und bei Bier und Würstchen vom Grill den Tag ausklingen zu lassen. Der Feuerwehrverein hatte die Versorgung der Besucher übernommen. Wehrleiter Andreas Eckert zeigte sich äußert zufrieden. "Wir haben damals mit einem Feuer zum Tag der Deutschen Einheit am Havelstrand begonnen und sind dann aber, weil der Strand für diese Veranstaltung nicht so angenommen wurde, zum Sportplatz gewechselt. Auch dort lief es nicht so besonders und daher sind wir jetzt hier, zentral in der Dorfmitte, vor dem Gerätehaus angelangt, und es passt alles", berichtet Andreas Eckert von den Anfängen.

Den Namen Tag der offenen Tür hat man auch gewählt, um den Besuchern und Gästen das Feuerwehrleben in Nitzow zu zeigen. Selbstverständlich auch mit dem Gedanken, neue Mitglieder für die Wehr zu werben.

Kinder stehen für Rundfahrten Schlange

"Das gelingt uns nicht so, denn bisher haben sich nur Kinder und Jugendliche für die Feuerwehr interessiert, aber das ist natürlich auch sehr gut und wir freuen uns darüber. Unsere Jugendwehr kann ich nur loben, sie ist sogar auf einem sehr guten Weg, bei der Kreismeisterschaft einen der vorderen Plätze zu belegen", so Andreas Eckert.

Das konnte Jugendwart Christian Schaper bestätigen. "In der kommenden Woche fahren wir nach Beuster zum letzten Wettbewerb des Kreisausscheides und treten dort beim Löschangriff an. In Kamern hat die Nitzower Jugend ja schon den ersten Platz belegt, war in Klietz Dritter und nun hoffen wir in Beuster ebenfalls auf eine gute Platzierung. Wir wollen unsere Erfolge fortsetzen und sind dazu äußerst motiviert", so Christian Schaper.

Der Nitzower Wehrleiter Andreas Eckert und Lars Lindenthal stehen ihm dabei zur Seite und auf Maschinist Rainer Lautenbach ist, so wie auch auf alle anderen Kameraden, immer Verlass.

In der großen Dorfgemeinschaftsrunde blieb der Tag der Deutschen Einheit, der gerade für die "Kinder der DDR" eine große Bedeutung hat, Gesprächsthema. Gerd Müller hatte alle Hände voll zu tun, die voraussichtliche nächste Generation der Nitzower Feuerwehrmitglieder durch die Gegend zu chauffieren, denn die Kleinen standen am Feuerwehrauto Schlange.

An den Tischen vor dem Gerätehaus wurde gefachsimpelt und die Ortsbewohner waren in bester Stimmung. So klang der gemütliche Abend dann auch sehr spät aus.

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