Das zweite Eurocamp der Partnerstädte Havelbergs hat im Sommer in Verden stattgefunden. Die jungen Leute aus der Hansestadt trafen sich in dieser Woche mit Bürgermeister und Hauptamtsmitarbeiterin, um die erlebnisreiche Zeit auszuwerten.

Havelberg l Zu viel Werbung wollen die Schüler des Havelberger Gymnasiums gar nicht machen für das Eurocamp. Denn ihnen hat es so gut gefallen, dass sie im nächsten Jahr wieder mit dabei sein wollen. "Das war eine der geilsten Erfahrungen, die ich machen durfte. Wir haben uns super verstanden und mit einigen habe ich immer noch Kontakt", berichtet Darius Oehlmann, als er sich gemeinsam mit seinen Mitschülern Christian Lucht, Anja Pfeiffer und Carolin Lamprecht mit Bürgermeister Bernd Poloski und Hauptamtsmitarbeiterin Evelin Bullwan im Rathaus trifft. Max Boensch und Valentin Woltersdorf konnten nicht daran teilnehmen. Einig sind sich die sechs, die inzwischen die 11. Klasse des Gymnasiums besuchen, dass sie im nächsten Jahr wieder beim Eurocamp dabei sein wollen.

20 junge Leute aus Saumur in Frankreich, Warwick in England, Formigine in Italien (Partnerstadt von Saumur) und Havelberg hatten am Camp teilgenommen. Da sich aus Verden niemand beteiligte - es ist offensichtlich schwierig, Teilnehmer aus der Stadt zu finden, in der das Camp stattfindet - konnten die Havelberger zu sechst fahren. Aber auch in Havelberg hatte es zunächst keine Anmeldungen gegeben, bis Karina Boensch in der Klasse ihres Sohnes für dieses Sommererlebnis warb.

Der Bürgermeister wollte wissen, ob solch ein Camp zeitgemäß ist. Beim Treffen am 3. Oktober hatte er sich mit seinem Verdener Amtskollegen darüber unterhalten, ob die Anstrengungen der Partnerstädte lohnen. Die Teilnehmer jedenfalls sind Feuer und Flamme und wünschen, dass es weitergeht. Hunderte Bilder zeugen vom fröhlichen Jugendleben, zu dem der Bau des Beachvolleyballplatzes im Bürgerpark der Allerstadt gehörte. Aber auch von den vielen Aktivitäten, die ihnen geboten wurden. Angefangen von Bowlingabend und Stadtrundgängen in Verden und Bremen bis hin zum Besuch des Serengeti- und des Heideparkes. Um das Essen kümmerte sich immer ein Team, jeder mal war dran. Oft gab es Pasta, aber auch Pizza, Crepes, Fisch und Chips, überbackenen Blumenkohl und Gebrutzeltes vom Grill.

In Kürze gibt`s ein Treffen der Partnerstädte in Warwick. Dort soll das nächste Eurocamp stattfinden, berichtet der Bürgermeister. Er bat die Schüler um eine kleine Präsentation ihrer Erlebnisse in Wort und Bild, um sie zum Beispiel auch Stadträten zeigen zu können. Und Werbung können die Elftklässler ja bei den jüngeren machen, die in zwei, drei, vier Jahren das richtige Alter für das Eurocamp haben.

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