Das regionale Netzwerk-Altmark 50plus wird die Bundesgartenschau 2015 Havelregion insbesondere im Bereich Havelberg personell unterstützen.

Havelberg l Iris Warnstedt stellte bei einer ersten Beratung mit Vertretern der Mitglieder des Netzwerkes - unter anderen gehören die Jobcenter des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal, die Bildungsträger DEKRA, Akademie GmbH, die Grone-Schulen-Sachsen-Anhalt GmbH und das Institut für Berufliche Bildung AG dazu - die Ziele für 2015 vor. So werden die Mitglieder des Netzwerkes aus Stendal, Osterburg und Havelberg frühzeitig insbesondere Langzeitarbeitslose im Alter von über 50 Jahren aktivieren und motivieren, um sie passgenau auf die benötigten Stellen zu platzieren.

Momentan, so Iris Warnstedt, sei noch nicht genau abzuschätzen, "wie viele Arbeitskräfte in welchen Bereichen benötigt werden". Fest steht jedoch, dass es einen erhöhter Bedarf für Sicherheitsfachräfte - die Anzahl dafür legt das Unternehmen fest, das die Ausschreibung gewinnt - und für den Versorgungsbereich geben wird. "Insgesamt könnte das für den Bereich Havelberg 200 bis 250 zusätzliche Stellen ausmachen", erklärte sie. Der Zweckverband Bundesgartenschau 2015 Havelregion habe für all diese Stellen den Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro/Stunde ausgeschrieben. Der Versorger/Caterer, mit dem es bereits ein sehr angenehmes Zusammenarbeiten gibt, wie es hieß, würde zum Beispiel 30-Stunden-Verträge/Woche anbieten.

Iris Warnstedt geht davon aus, dass der Arbeitskräftebedarf für den Buga-Bereich Havelberg ohne Probleme bereitgestellt werden kann, "fast 300 Vormerkungen dafür gibt es bereits". Vor allem aus dem Bereich bis hin nach Stendal sowie nach Perleberg und Wittenberge.

In Zeiten mit besonders großem Besucherandrang - an Wochenenden und Feiertagen -, "wenn Not am Mann ist", so Iris Warnstedt, könnten zudem auch Schüler und Studenten zu Tätigkeiten eingesetzt werden. Erste Absprachen seien bereits geführt worden.

Die für die Stellen in Frage kommenden älteren Langzeitarbeitslosen werden ab sofort angesprochen. Ziel sei es, möglichst noch in diesem Jahr alle Stellen zu besetzen - die letzten Ausschreibungen werden für November erwartet -, um die Frauen und Männer, die sie erhalten, in Ruhe auf ihre Aufgaben vorbereiten zu können. Eine rund viermonatige Aus- beziehungsweise Weiterbildung ist für die Kräfte vorgesehen.