Sandau/Havelberg l Familie Schock aus Sandau beteiligt sich schon seit vielen Jahren an der Aktion des Missionsbundes "Licht im Osten" zur Weihnachtszeit: "Ein Päckchen Liebe schenken". Auch in diesem Jahr hofft das Ehepaar wieder auf viele Spender, die mit ihrer Gabe für weihnachtliche Freude bei bedürftigen Menschen in Osteuropa und Zentralasien sorgen. Partner des Missionsbundes verteilen die Päckchen in Kinder-, Waisen- und Seniorenheimen, in Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern. Sie gehen zu Behinderten und zu den sozial Schwachen auf den Dörfern.

Die diesjährige Päckchenaktion geht bis zum 17. November. Bis dahin muss das Päckchen in einer der Sammelstellen abgegeben sein. Mittlerweile gibt es in vielen Orten der Region Leute, die Päckchen annehmen (siehe grüner Kasten).

Für Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis zu 13 Jahren können Spielzeug, Schulsachen, Süßigkeiten, Körperpflegeartikel sowie neue ungebrauchte Textilien (nur Mütze, Schal, Handschuhe und Socken) in ein Päckchen (es darf maximal fünf Kilogramm schwer sein) gepackt werden.

Für Senioren empfiehlt "Licht im Osten" Lebensmittel (keine Gläser), Körperpflege- und Haushaltsartikel sowie neue ungebrauchte Textilien (nur Mütze, Schal, Handschuhe und Socken).

Ein reines Lebensmittelpaket für eine ganze Familie darf bis zu sieben Kilogramm schwer sein. Zum Inhalt gehören dürfen zum Beispiel Reis, Nudeln, Grieß, Schokolade, Kekse, löslicher Kaffee, Tee, Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme - allerdings nicht in Gläsern. Alle Lebensmittel müssen bis mindestens 31. Mai 2015 haltbar sein.

Aufgrund strenger Zollbestimmungen gilt es beim Paketpacken aber auch einiges zu beachten. Absolut verboten sind Obst, Fisch, Fleisch (auch in Konserven), Medikamente, gebrauchte Textilien und Gegenstände, Kosmetika und Schminkutensilien, DVDs, Videos, CDs, Bücher, elektronische Spielsachen, Geld, Alkohol, Drogen, Zigaretten, Kriegsspielzeuge, Spielkarten und Dinge, die mit Zauberei, Hexerei oder Okkultismus zu tun haben (Pokemon-, Harry-Potter- und ähnliche Artikel).

Die Hilfsbereitschaft war in den vergangenen Jahren sehr groß. Neben Päckchen spendeten viele Leute auch Geld. Das darf allerdings nicht mit verschickt werden, sondern sollte in der Sammelstelle abgegeben werden.

Wer Fragen hat, kann sich an die Sammelstellen oder telefonisch an Familie Schock unter (03 93 83) 3 60 wenden.

Näheres gibt es auch im Internet unter www. lio.org zu erfahren. Dort ist auch ein Packleitfaden nachzulesen.