Die Regionalbereichsbeamten haben vor fünf Wochen ihren Dienst im Elbe-Havel-Land angetreten. Ralph Hübner und Thomas Wende haben sich vielerorts vorgestellt und bieten nun regelmäßige Sprechstunden in den Dörfern an.

Elbe-Havel-Land l "Ich will Polizist werden!" ruft Paul-Heinz Steinberg, als er aus dem Polizeiauto krabbelt. Und natürlich wollen das auch alle anderen Wuster Wichtelkinder, die am Mittwochnachmittag Besuch von der Polizei hatten. Hauptkommissar Ralph Hübner und Hauptmeister Thomas Wende stellen sich dieser Tage in den Einrichtungen der Region vor. Im Schönhauser Kindergarten waren sie schon, die Grundschulen stehen noch an und die Jugendklubs auch. In allen Räten der Gemeinden im Elbe-Havel-Land und der Stadt Sandau stellten sie sich vor, im Bürgerzentrum so und so. Und in ihrem Büro im Schönhauser Rathaus klopfte auch schon so mancher Bürger an, um sein Anliegen vorzutragen oder Anzeige zu erstatten. Telefonisch über einen Festnetzanschluss sind sie hier noch nicht zu erreichen, zumal auch die Arbeitszeiten stark variieren und die beiden Polizisten häufig unterwegs sind. Aber man kann sie über das Handy erreichen (siehe Kasten).

Ab sofort gibt es in den Orten auch Sprechzeiten, die meist an die Sprechzeiten der Bürgermeister gekoppelt sind:

Schönhausen: montags von 8 bis 10 Uhr im Büro

Schollene: jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Gemeindebüro

Sandau: jeden zweiten und vierten Donnerstag von 14 bis 16 Uhr im Rathaus

Klietz: jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 17 bis 18 Uhr

Kamern: jeden zweiten und vierten Dienstag von 17 bis 18 Uhr

Wust-Fischbeck: 14-tägig mittwochs in Fischbeck (Haus der Vereine) und Wust (Seniorenraum) von 17 bis 18 Uhr (am kommenden Mittwoch in Fischbeck).

In der kommenden Woche finden in Sandau und Schönhausen Schulwegkontrollen statt. Dabei kontrollieren die Polizisten nicht nur, ob sich die Kraftfahrer richtig verhalten, sondern auch die Kinder und deren Räder. "Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist eine richtige Beleuchtung wichtig. Am besten wäre es, wenn die Kinder Warnwesten tragen, um gut erkennbar zu sein", wünscht sich Ralph Hübner bestmögliche Sicherheit für die Kinder.

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