Havelberg (ans) l Der Havelberger Dom gehört ebenso wie der Domplatz zur Bundesgartenschau im nächsten Jahr zum eintrittspflichtigen Bereich. Das bedeutet aber nicht, dass Gottesdienst- oder Konzertbesucher extra eine Buga-Eintrittskarte kaufen müssen, um in den Dom zu gelangen. Evangelische und katholische Kirchengemeinde haben sich in dieser Woche erneut mit dem Geschäftsführer des Buga-Zweckverbandes Erhard Skupch getroffen, um über die Modalitäten zu sprechen.

"Es war ein sehr konstruktiver Austausch", sagte Kirchenratsvorsitzende Sabine Jahnke auf Volksstimme-Nachfrage. Es wird versucht, einen separaten Eingang zu schaffen, so dass für Gottesdienste oder Konzerte die Möglichkeit des Besuches besteht. Die jeweiligen Organisatoren kümmern sich darum, dass die Teilnehmer den Dom danach wieder verlassen und nicht aufs Buga-Gelände gehen, wenn sie keine Eintrittskarte haben. Für Mitarbeiter werden Zugangsmöglichkeiten geschaffen. Während der Gottesdienste und Konzerte soll kein Tourismusbetrieb stattfinden. Buga-Besucher, die an den Veranstaltungen teilnehmen wollen, sind natürlich dazu gern gesehen.

Ende November gibt es eine weitere Runde mit dem Zweckverband und allen Anrainern des Domes.