Hohengöhren/Schönhausen/Schollene (asr) l Aus Anlass des Volkstrauertages wird ab kommenden Sonnabend wieder in mehreren Orten des Pfarrbereichs Schönhausen der Opfer der Weltkriege gedacht. Besondere Höhepunkte stellen die Einweihung der neuen Mahntafeln für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges in der Hohengöhrener Kirche und auf dem Hohengöhrener Damm gegenüber dem Friedhof dar. Der Entstehung der beiden Denkmäler gingen jahrelange Recherchearbeiten voran. Letztlich konnten sie auch aufgrund einer engagierten Spendensammlung realisiert werden, zu der viele Bewohner Hohengöhrens und des Dammes einen Beitrag leisteten.

Die Hohengöhrener Mahntafel wird im Rahmen einer sogenannten Stationenandacht eingeweiht. Diese beginnt am Sonnabend um 14 Uhr am Soldatengrab, das sich unweit der Panzermarschstraße zwischen Hohengöhren und dem Damm befindet. Die zweite Station stellt das Soldatengrab an der Hohengöhrener Kirche dar, wo sich die Teilnehmer etwa um 14.30 Uhr versammeln. Es schließt sich die dritte Station, die Andacht in der Kirche, an, in deren Rahmen die Mahntafel der Gemeinde vorgestellt und eingeweiht werden wird. Im Anschluss an den geistlichen Teil dieser Veranstaltung wird noch zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrhaus eingeladen.

Die Tafel mit den Namen der Gefallenen vom Hohengöhrener Damm wird am Sonntag um 14 Uhr im Rahmen einer Andacht der Öffentlichkeit übergeben. Sie findet auf dem Dorfplatz vor dem Friedhof statt. Im Anschluss wird zu Kaffee und Kuchen sowie Herzhaftem in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Am Sonntagvormittag werden jeweils um 10 Uhr in der Schönhauser Winterkirche und in der Kirche von Schollene die Gottesdienste zum Volkstrauertag gefeiert, in deren Zentrum das Gedenken an die Gefallenen der Kriege und an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft steht. In Schönhausen laden Bürgermeister Alfons Dobkowicz und der Gemeindekirchenratsvorsitzende Thomas Roloff hierzu gemeinsam ein, in Schollene Bürgermeister Armin Wernicke und die Gemeindekirchenratsvorsitzende Birgit Lewerenz. Beiden Gottesdiensten schließt sich der Gang zu den Kriegerdenkmälern in den Dörfern und auf den Friedhöfen an.