Schollene (asr) l In Schollene luden am Sonntag anlässlich des Volkstrauertages Bürgermeister Armin Wernicke und die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Birgit Lewerenz zu einer Andacht in die Kirche ein. Mit einer größeren Abordnung folgte auch die Feuerwehr des Dorfes dieser Einladung.

Zur Andacht gehörte das Verlesen der Namen aller gefallenen Schollener Soldaten, an die an diesem Tag ganz besonders gedacht wurde.

Im Anschluss an den kurzen Gottesdienst, den Pfarrer Ralf Euker hielt, versammelten sich die Anwesenden zu Schweigeminuten und Kranzniederlegungen an den verschiedenen Mahnmalen des Dorfes. Ralf Euker mahnte in seiner Predigt, dass Krieg und Frieden schon im Nahbereich, zum Beispiel in der eigenen Familie oder in der Nachbarschaft, beginnen. Jeder könne somit auch selbst einen Beitrag zum Frieden leisten.

Der Bürgermeister erinnerte in seiner Ansprache daran, wie vielfältig Menschen von Kriegshandlungen betroffen seien - nicht nur als Soldaten, sondern zum Beispiel auch als Vertriebene. Auch in Schollene und den Ortsteilen hatten diese Flüchtenden zum Ende des letzten Weltkrieges ein neues Zuhause gefunden.

Kränze wurden am Sonntag an den Denkmälern an der Kirche, in der Brückenstraße, auf dem Friedhof Schollene sowie in Molkenberg und in Ferchels niedergelegt.

Bilder