So ziemlich alles, was im Haveldorf Garz passiert, ist mit dem Namen von Doreen Bäther verbunden. "Sie ist nicht nur ein wahres Organisations-Talent, sondern bereitet zudem mit ihrem Gesang viel Freude", sagt Ortsbürgermeisterin Astrid Braunsdorf.

Garz l "Ich bewundere, wie Doreen - neben ihrer beruflichen Tätigkeit in Warnau - alle ihre Ehrenämter unter einen Hut bekommt. Sie ist bei uns so etwas wie der Hansdampf in allen Gassen. Und die Zuverlässigkeit in Person. Wenn sie gebraucht wird, ist sie da. Ob im Orts- und Kulturverein, im Ortschaftsrat oder im Gemeindekirchenrat. Ich hätte gern noch hundert weitere solcher fleißigen Leute, dann bräuchten wir uns in Garz keine Sorgen mehr machen", begründet die Ortsbürgermeisterin ihren Vorschlag, Doreen Bäther den Blumenstrauß des Monats zu überreichen.

Der Anlass für die Übergabe und damit für die Überraschung war zuvor gut gewählt worden: die Seniorenweihnachtsfeier am Donnerstag in Garz. Doreen Bäther hatte sich bereit erklärt, auf dieser im Rahmen eines vorweihnachtlichen musikalischen Programmes mitzuwirken. Allerdings musste sie dazu erst einmal aus Schollene zurück eilen. Wo sie die Teilnehmer an einer Seniorenfeier ebenfalls schon mit ihrem Gesang auf die Weihnachtszeit einstimmte. "Das Singen ist für mich einfach eine große Freude", macht die waschechte Garzerin deutlich. Deshalb nimmt sie auch kein Geld dafür, sondern sieht es als ihr persönliches Geschenk an, zum Gelingen einer Veranstaltung etwas beizutragen. Und außerdem: "Als eine von hier bin ich natürlich eng mit meiner Heimat verbunden."

Für den Orts- und Kuturverein in Garz ist sie zumeist die Arbeiterin "im Hintergrund", erledigt die ganze Schreibarbeit, die für die Vorbereitung von Festen, Basaren und ähnlichem so anfällt. Bis hin zu Einladungen und der Gestaltung von Plakaten. "Für die Dokumentation zur Teilnahme am Wettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft` hat Doreen auch die Hauptarbeit geleistet", fügt Astrid Braunsdorf lobend hinzu.

Ehemann David Bäther hält seiner Ehefrau für alle diese Dinge sowie für den Schul- und für den Stadtelternrat, für den Kultur und Sozialausschuss in Havelberg, in dem sie berufene Bürgerin ist, und für noch so einiges mehr den Rücken frei. "Wenn ich ihn nicht hätte, wäre bestimmt so manches nicht möglich", sagt sie ihm ein großes Dankeschön. Und auch den beiden ältesten ihrer drei Kinder, Yannick (Gymnasium) und Lilly (Grundschule), die sie in ihre Arbeit im Orts- und Kulturverein in vielerlei Hinsicht bereits mit einbezieht. "Mitgehangen, mitgefangen", schmunzelt sie.

Trotz allem findet sie aber auch noch Zeit für private sportliche Dinge. Für Yannicks Fußball. Für Lillys und Yannicks Leichtathletik. Und selbst als Aktive in der Volleyball-Landesoberliga beim Tangermünder LV 94.