Der Zeitplan für das "Haus der Flüsse" ist äußerst eng. Alle Beteiligten legen sich kräftig ins Zeug, damit der Eröffnungstermin zur Buga gehalten werden kann und zunächst der Bau erstmal winterfest wird.

Havelberg l Immer mehr Gestalt nimmt das "Haus der Flüsse" der Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe an, in dem künftig die Havelberger und ihre Gäste viel Wissenswertes etwa zur Flusslandschaft Elbe und ihren Nebenflüssen, zum Schutzgebiet Natura 2000, zu Biosphärenreservaten weltweit und zu Flora und Fauna an Elbe und Havel erfahren können. Im Außenbereich ist die Havelberger Firma HTI emsig dabei, die Anlage mit Wegen, Bereichen für Umweltbildungselementen, Wasserspielplatz und anderes mehr zu gestalten. Außerdem bereitet sie alles für die Steganlage mit Aussichtsplattform zur Havel hin vor, die, im Anschluss an die Terrasse des Hauses, über den Havel-Altarm auf die "Petroleuminsel" führt. Von dort können Besucher Havelrenaturierung in der Praxis sehen. Die Fundamente wurden vorige Woche betoniert. Bis Ende Februar soll der Steg aufgebaut sein.

"Noch sind wir in der Norm", sagt Projektleiter Armin Wernicke vom Biosphärenreservat Mittelelbe. Im Außenbereich werden 150 Bäume, 1300 Sträucher und 5000 Stauden gepflanzt und auf 11000 Quadratmetern Wiesenflächen angesät, berichtet Stefan Petrat von Plantraum Freiraumarchitekten Halle. In dieser Woche werden noch Arbeiten erledigt, dann geht`s in die Pause zum Jahreswechsel.

Am Gebäude selbst geht es darum, bis dahin noch das Dach dicht zu bekommen, um das Wasser abzuhalten, sagt Bauleiter Ronald Rudolph von der D-Werk Planungsgesellschaft Halle. Fenster sollen noch eingebaut und größere Fensterflächen verschalt werden. Die Heizung ist drin. Dann kann Anfang Januar der Innenausbau fortgesetzt werden. Bis zur Eröffnung der Buga am 18. April soll alles fertig sein.

   

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